WM 2026: Spanien fordert Argentinien im Finale: Lionel Messi, Rodri und Co. - darauf kommt es im Kampf um den Pokal an

Am Sonntag findet die Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA mit dem Finale zwischen Spanien und Argentinien ihr Ende. Der Titelverteidiger um Superstar Lionel Messi wollen die Trophäe nach 2022 zum zweiten Mal in Folge in die Höhe recken. Spanien steht erstmals seit dem Triumph 2010 wieder im Endspiel. Auf diese fünf Dinge kommt es im WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien an.

Alonso: Das beeindruckt mich an Messi am meisten

Quelle: Perform

Die XXL-WM findet am Sonntag mit dem Finale zwischen Spanien und Argentinien ihr Highlight. La Furia Roja, Europameister von 2024, und die Albiceleste, Weltmeister 2022, spielen in New York den Titel aus.
Lionel Messi will auch dem Endspiel seinen Stempel aufdrücken. Der Superstar steht aktuell bei acht Toren und vier Assists und ist damit Top-Torjäger und bester Scorer des Turniers.
Auf spanischer Seite brillieren vor allem das Mittelfeld und die Defensive um Kapitän Rodri, der das Spiel von Trainer Luis de la Fuente durch Takt und Tempo prägt.
Fünf Dinge, auf die es im WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ankommt.

Argentiniens Schlüsselspieler: Messi

Natürlich. Wenn Argentinien, dann mit Lionel Messi. An zwölf der insgesamt 19 WM-Tore der Albiceleste war der achtmalige Weltfußballer direkt beteiligt. Acht schoss er selbst, vier bereitete er vor.
Und Messi ist am Sonntag gleich doppelt motiviert: Bei seiner sechsten Weltmeisterschaft könnte sich der aktuelle WM-Rekordtorjäger (21) den Goldenen Schuh des besten Torschützen bei einer Endrunde sichern. Momentan liegt er gleichauf mit dem Franzosen Kylian Mbappé (beide 8 Tore).
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WM - Lionel Messi bejubelt den Sieg im Halbfinale gegen England

Fotocredit: Getty Images

Spaniens Schlüsselspieler: Rodri

Spaniens Messi ist gar keiner. Rodri hat völlig andere Stärken als Argentiniens Starspieler, er ist für seine Mannschaft aber genauso wichtig. Als Abfangjäger im defensiven Mittelfeld, aber auch als Taktgeber und Antreiber im Spiel nach vorn.
Spaniens Trainer Luis de la Fuente nannte Rodri das "Rückgrat" seines Teams. Recht hat er. Dank enormer Spielintelligenz und Ruhe fängt Rodri unzählige gegnerische Angriffe ab und kurbelt sofort die eigene Offensive an.
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WM - Rodri prägt das spanische Spiel durch Ballgewinne und Passsicherheit

Fotocredit: Getty Images

Scaloni gegen de la Fuente

Der Meister trifft auf seinen Schüler. Klingt verrückt, ist aber so. Als der Argentinier Lionel Scaloni für seine UEFA-Pro-Lizenz paukte, war der Spanier de la Fuente einer seiner Lehrer. Was im Ausbildungszentrum des spanischen Fußballverbands in Las Rozas bei Madrid vor neun Jahren gelehrt wurde, muss gut gewesen sein.
Scaloni (seit 2018 im Amt) gewann seit 2021 so ziemlich alles: die Copa América, die WM, nochmal die Copa - jetzt steht er im Finale. De la Fuentes steht seinem Gegenüber in nichts nach: Von 48 Länderspielen verlor er nur zwei. Beim bislang einzigen großen Turnier gelang vor zwei Jahren der EM-Triumph.

Schlägt Argentiniens Erfahrung zu?

Nur nicht nervös werden! Das WM-Finale ist und bleibt das größte Spiel der Fußballwelt. Milliarden schauen zu, die Gewinner werden unsterblich. Wer kann da schon cool bleiben, wenn beim Einlaufen der WM-Pokal am Spielfeldrand steht?
Nun: 17 der 26 Argentinier kennen diese Drucksituation noch von 2022 und hielten dieser (teils sogar im Elfmeterschießen) stand. Ein Vorteil? Vielleicht. Bei den Spaniern sind allerdings auch 16 Spieler dabei, die vor zwei Jahren den EM-Titel gewannen.
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WM - Lionel Messi und Argentinien bejubelten bereits 2022 den Weltmeistertitel

Fotocredit: Getty Images

"Defensive gewinnt Meisterschaften"

"Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften" - gemäß diesem oft zitierten Motto dürften beide Teams ihr Augenmerk erstmal aufs Verteidigen legen. Vor allem Spanien beherrscht das bislang nahezu perfekt.
Erst einen Gegentreffer kassierte La Roja bei dieser WM, im Viertelfinale gestatteten das Abwehrtalent Pau Cubarsí (19) und seine Mitspieler dem französischen Supersturm um Kylian Mbappé noch nicht mal eine wirkliche Torchance. Argentinien kassierte schon sechs Treffer, erzielte mit dem erfolgreichsten Angriff des Turniers aber auch 19 (Spanien 17).
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WM - Pau Cubarsí und Aymeric Laporte bilden das spanische Bollwerk

Fotocredit: Getty Images

(SID)
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Messi chillt - Jux und Dollerei im Argentinien-Training

Quelle: SNTV


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