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WM 2026 - Thomas Hitzlsperger kritisiert Kommunikation von Julian Nagelsmann nach Manuel Neuers Nominierung
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Publiziert 31/05/2026 um 09:46 GMT+2 Uhr
Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger sieht die Amtszeit von Bundestrainer Julian Nagelsmann durchaus kritisch. "Es war ein Auf und Ab bisher", sagte der "ARD"-Experte bei "t-online": "Ich möchte ihm nicht das Bemühen absprechen, wie ein Bundestrainer auftreten zu wollen. Aber er ist auch erst 38 Jahre, das sollten wir in der Beurteilung nicht unberücksichtigt lassen."
Bundestrainer Julian Nagelsmann
Fotocredit: SID
Hitzlsperger weiter: "Man merkt, dass es ein großes Amt ist, und auch Julian Nagelsmann wird sich mittlerweile eingestehen müssen, dass es doch noch mal etwas anderes ist, Nationaltrainer zu sein statt Vereinstrainer."
Bei der Rückholaktion mit Manuel Neuer etwa habe Nagelsmann kein allzu glückliches Bild abgegeben. "Die Entscheidung ist vertretbar. Der Weg dorthin ist jedoch nicht optimal verlaufen und somit die Kommunikation mehr infrage zu stellen als die Nominierung selbst", sagte Hitzlsperger.
"Ich bin mir sicher, dass er genug Leute hat, die versuchen, ihn zu unterstützen. So kurz vor der Kadernominierung schienen aber seine Kommunikationsberater an ihre Grenzen zu stoßen", fügte er hinzu.
Umso wichtiger sei es, dass Nagelsmann auch Sportdirektor Rudi Völler an seiner Seite habe, "der durch seine Erfahrung wertvoll ist. Man hat gemerkt, wie er Julian Nagelsmann schon nach den Äußerungen über Deniz Undav zur Seite gesprungen ist."
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(SID)
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Quelle: Perform
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