Die Neuseeländerin hatte im Superschwergewicht (+87 kg) am Montag gleich drei Fehlversuche im Reißen zu Beginn des Wettkampfes hingelegt und schied vorzeitig aus.
Ihr langer Verbleib im Sport sei "wahrscheinlich nicht zuletzt auf gewaltige Mengen an Entzündungshemmern zurückzuführen", ergänzte Hubbard. Es sei an der Zeit, "dass ich darüber nachdenke, die Schuhe an den Nagel zu hängen und mich auf andere Dinge in meinem Leben zu konzentrieren."
Hubbard lobte das Internationale Olympische Komitee (IOC) für seine "moralische Führungsrolle", die es ihr ermöglicht habe, an den Spielen teilzunehmen.
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Am Olympiastart von Hubbard, die als Mann geboren wurde und 2012 ihr Geschlecht anpassen ließ, hatte es im Vorfeld neben großer Unterstützung auch Kritik wegen möglicher biologischer Vorteile gegeben. Jedoch hatte die WM-Zweite (+90 kg) von 2017 die vom IOC vorgegebenen Richtlinien für transgender Athletinnen erfüllt. Diese betreffen unter anderem den Testosteronspiegel.
Hubbard patzte am Montag zuerst bei 120 kg, dann bei 122 kg und im abschließenden dritten Versuch auch bei 125 kg.
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(SID)

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