An der Teilnahme von Hubbard, die als Mann geboren wurde und 2012 ihr Geschlecht anpassen ließ, hatte es im Vorfeld neben großer Unterstützung auch Kritik wegen möglicher biologischer Vorteile gegeben. Jedoch hatte die WM-Zweite (+90 kg) von 2017 die vom IOC vorgegebenen Richtlinien für transgender Athletinnen erfüllt. Diese betreffen unter anderem den Testosteronspiegel.
Weltmeisterin Li Wenwen (China) sicherte sich mit drei olympischen Rekorden (320 kg/140 kg Reißen+180 kg Stoßen) die Goldmedaille, Silber ging an die Britin Emily Jade Campbell (283 kg/122+161), Bronze holte Sarah Elizabeth Robles (282/128+154) aus den USA.
Hubbard patzte am Montag zuerst bei 120 kg, dann bei 122 kg und im abschließenden dritten Versuch auch bei 125 kg.
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