Amundi German Masters 2025: Helen Briem verteidigt geteilte Führung an Tag zwei - Esther Henseleit in Lauerstellung
Publiziert 28/06/2025 um 13:12 GMT+2 Uhr
Die deutsche Nachwuchshoffnung Helen Briem überzeugt auch am zweiten Tag des Amundi German Masters. Die 19-Jährige liegt nach starken Runden von 68 und 70 Schlägen mit einem Gesamtergebnis von acht unter Par gemeinsam mit dem schwedischen Geburtstagskind Ellinor Südow an der Spitze des Feldes. Auch Esther Henseleit, Silbermedaillengewinnerin von Paris 2024, hat weiterhin gute Aussichten.
Briem zur Halbzeit das Maß der Dinge: Die Highlights von Tag zwei
Quelle: Eurosport
Vor zahlreichen Zuschauern präsentierte sich Briem wie bereits zum Auftakt am Donnerstag nervenstark.
"Ich habe mit den drei Birdies super angefangen, dann hatte ich einen kleinen Hänger, aber habe mich dann wieder gut gefangen und auf den hinteren Neun sehr solide gespielt", sagte die 19-Jährige nach dem zweiten Tag. "Es waren richtig viele Zuschauer da, das hilft natürlich und hat mega Spaß gemacht."
Briem hatte im vergangenen Jahr ihren ersten LET-Titel gewonnen. Der Weg zur Nummer zwei ist allerdings noch lang. Gleichauf mit der gebürtigen Nürtingerin liegt die Schwedin Südow, die am Freitag ihren 27. Geburtstag feierte.
Weitere 21 Spielerinnen liegen innerhalb von fünf Schlägen an der Spitze des Leaderboards.
Henseleit glaubt an ihre Chance am Final-Wochenende
Dazu gehört auch Henseleit, die sich mit zwei 71er Runden im Windschatten der Spitzenreiterinnen positionierte.
"Ich bin insgesamt zufrieden. Ich habe das Gefühl, dass ich heute deutlich besser gespielt habe als gestern. Ich bin ruhig und positiv geblieben, bin in jeden Schlag neu reingegangen und habe dann wirklich überzeugte Schläge gemacht", gab die Olympiazweite von 2024 zu Protokoll.
Auch nach ganz vorne rechnet sich die 26-Jährige noch etwas aus: "Mal gucken, wie das Setup ist, ob wir den Platz ein bisschen länger spielen werden. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn das der Fall ist. Ich glaube, ich bin in guter Position und habe das Gefühl, dass ich wirklich eine Chance habe, am Ende ganz oben zu stehen."
Neun Deutsche schaffen den Sprung ins Finale
Neben Henseleit und Briem erreichten 64 Spielerinnen die Finalrunden am Wochenende, darunter neun Golferinnen aus Deutschland.
So hoffen Carolin Kauffmann (-2), Laura Fünfstück (-2), Leonie Harm (-1), Patricia Isabel Schmidt (-1), Titelverteidigerin Alexandra Försterling (Par), Celina Sattelkau (+1) und die Amateurin Charlotte Back (+2) auf ein starkes Heimergebnis.
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"Grandioser Start, aber…": Führende Briem analysiert Tag zwei
Quelle: Eurosport
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