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Tiger Woods beim Masters in Augusta nicht dabei - Legende trotzdem Gesprächsthema Nummer eins beim wichtigsten Turnier
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Publiziert 07/04/2026 um 14:32 GMT+2 Uhr
Tiger Woods ist beim Masters in Augusta mal wieder in aller Munde. Der fünfmalige Sieger des wichtigsten Golfturniers des Jahres ist allerdings gar nicht dabei. Wieder einmal sorgte der Superstar neben dem Grün für Gesprächsstoff: Der US-Amerikaner wurde nach einem Unfall festgenommen und angeklagt. Danach gab Woods an, erst einmal eine Pause einzulegen - wie lange oder gar für immer ist offen.
Woods in Handschellen: Polizei veröffentlicht Video-Aufnahmen
Quelle: Perform
Wo auch immer Tiger Woods gerade steckt, im Augusta National Golf Club ist er so präsent wie kein anderer. Nach der jüngsten seiner unzähligen Eskapaden bestimmt der tief gefallene Golfstar die Gespräche und Schlagzeilen. Obwohl Woods dem Masters fernbleibt, schwebt sein Geist noch immer über das legendäre Grün.
Vor 25 Jahren feierte Woods hier den historischen "Tiger-Slam", den Sieg bei allen vier Majors nacheinander. 2005 spielte der US-Amerikaner beim wichtigsten Turnier des Jahres einen Chip für die Ewigkeit, noch heute strömen Fans zum 16. Grün, um diesen Fleck Sport-Geschichte zu betrachten.
Sehen werden sie Woods nicht. Nach seinem Autounfall kündigte der 50-Jährige an, sich "für eine gewisse Zeit" zurückzuziehen, "um mich in Behandlung zu begeben und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren". Woods soll daraufhin in die Schweiz geflogen sein, weit weg vom Trubel um seine Person.
In Augusta sprechen sie vor dem Turnierstart am Donnerstag trotzdem über ihn. "Ich sehe das und denke mir: Er ist nur ein Mensch wie jeder andere auch, wir alle haben unsere Probleme", sagte etwa Jason Day. Es sei "bedauerlich", führte der Australier fort: "Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist, dass es ein wenig egoistisch von ihm ist, Auto zu fahren und damit auch andere Menschen in Gefahr zu bringen."
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Tiger Woods ist trotz seiner Pause vom Golf Gesprächsthema Nummer eins beim Masters in Augusta
Fotocredit: Getty Images
Woods wegen Drogenverdachts festgenommen
Woods war in seiner Wahlheimat Jupiter Island im US-Bundesstaat Florida unter anderem wegen Drogenverdachts kurzzeitig festgenommen worden.
Die Polizei hatte in ihrem Bericht zu dem Unfall angegeben, dass bei Woods zwei Hydrocodon-Tabletten und ein Opioid-Schmerzmittel gefunden worden waren und er zum Zeitpunkt seiner Festnahme offenbar nicht in der Lage war, ein Fahrzeug sicher zu führen. Woods hinterlegte eine Kaution und kam wieder frei.
Sein Denkmal, das er sich durch den Gewinn von 15 Majorturnieren aufgebaut hat, bröckelt. Im kommenden Jahr wird der langjährige Weltranglistenerste aufgrund seiner Auszeit nicht als Kapitän beim Ryder Cup fungieren.
Woods' Rückkehr auf die Golfbühne offen
Ob Woods überhaupt nochmal auf die große Bühne zurückkehrt, erscheint fraglich. Viele Kollegen wünschen es ihm. "Hoffentlich erholt er sich rasch und kommt so schnell er kann zum Golf zurück", sagte der frühere Masterssieger Patrick Reed.
Doch der Weg wird immer länger. Operationen am Rücken, an den Knien oder am Bein, vier Autounfälle, darunter ein besonders heftiger vor knapp fünf Jahren, dazu immer wieder private Probleme: Ein Comeback des Publikumslieblings käme mittlerweile einer Auferstehung gleich.
Doch der Mythos bleibt. Für seine Verdienste wird Woods verehrt, Generationen auf der ganzen Welt hat das Idol mit der Liebe zum Golf infiziert. "Er ist mein Held", sagte Day: "Der Grund, warum ich Golf spiele, ist dieses Turnier und Tiger."
Der Augusta National Golf Club war stets Woods' Wohlfühloase. Fünf Mal triumphierte er an der Magnolia Lane. Erstmals 1997, letztmals 2019, als ihm zwölf Jahre nach seinem letzten großen Titel bei der PGA Championship im Alter von 43 Jahren eines der größten Comebacks der Sport-Geschichte gelang.
Nun braucht Woods ein weiteres, nur nicht auf dem Grün.
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(SID)
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Quelle: Perform
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