McIlroy gewinnt US Open

Rory McIlroy hat im Triumphzug die 111. US Open gewonnen und seinen ersten Major-Sieg seiner Profikarriere gefeiert. Mit dem historischen Rekord von 268 Schlägen (65+66+68+69) bei 16 unter Par löschte der 22 Jahre alte Brite die bisherige Bestmarke von Tiger Woods (-15) aus dem Jahr 2000.

Northern Ireland's Rory McIlroy holds up the US Open trophy after winning the 2011 U.S. Open golf tournament at Congressional Country Club in Bethesda, Maryland, June 19, 2011.

Fotocredit: Reuters

Es war mit acht Schlägen Vorsprung vor dem des australischen Debütanten Jason Day (276-71+72+65+68) das niedrigste Ergebnis, das jemals in der Geschichte der US Open gespielt wurde. Für die One-Man-Show kassierte McIlroy als Titel-Nachfolger seines Landsmanns Graeme McDowell 1,35 Millionen Dollar Prämie.
Der Weltranglisten-Dritte Martin Kaymer (287-74+70+72+71) kam auf Rang 39. Marcel Siem (292-79+66+74+73) fiel beim mit 7,5 Millionen Dollar dotierten zweiten Grand Slam der Saison auf den 60. Platz ab. Das deutsche Duo spielte im Kampf um den Titel über 72 Löcher nur eine Statistenrolle beim Durchmarsch des Start-Ziel-Siegers McIlroy.
Rund 50 000 Zuschauer pro Tag trugen den schwarzhaarigen Wuschelkopf auf einer Woge der Begeisterung über den Par 71-Monsterkurs im Congressional Country Club. Nicht eine Sekunde schwächelte der coole Typ aus einem Vorort von Belfast. Anfang April noch hatte der im Vergleich mit Woods von den Fans als "Celtic Tiger" gefeierte Überflieger beim US-Masters sein Waterloo erlebt.
Mit vier Schlägen Vorsprung war er damals auf die letzten neun Löcher in Augusta gegangen und dann noch mit einer 80er-Finalrunde völlig eingebrochen. Von diesem Desaster war in Bethesda nichts mehr zu spüren. "Ich habe daraus gelernt", sagte McIlroy und nahm den Major-Pokal liebevoll in die Arme.
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