Die beiden deutschen Starterinnen konnten zum Abschluss nicht mehr zulegen. Die zweimalige Solheim-Cup-Gewinnerin Caroline Masson (Gladbeck) spielte am vierten Tag nach fünf Bogeys eine 75 und damit ihre mit Abstand schwächste Runde im Wettbewerb. Zumindest Masson hatte auf der vorletzten Runde noch Hoffnung auf einen guten Abschluss geschöpft, spielte am Freitag eine hervorragende 68 und schaffte den Sprung in die Top 20. Gleich fünf Bogeys auf der Schlussrunde ließen die zweimalige Solheim-Cup-Gewinnerin dann aber doch deutlich abrutschen.
Ebenso wie British-Open-Siegerin Sophia Popov (St. Leon-Rot/71) belegte sie mit insgesamt 284 Schlägen letztlich den 40. Rang. "Manchmal ist eben nicht dein Tag. Ich habe Breaks gesehen, wo keine waren, dann habe ich versucht, im Laufe der Runde noch genauer zu sein, und manchmal wird es dann eben auch zu viel", sagte Masson, "insgesamt bin ich nicht zufrieden, aber ich hatte auch nicht mein bestes Golf am Start." Popov war zwar mit ihrem Spiel insgesamt nicht unzufrieden, hatte das Problem aber auch schnell ausgemacht. "Ich habe die Birdie-Putts nicht gelocht. Das waren an jedem Tag mindestens zwei bis drei Putts unter drei Meter, die ich nicht gemacht habe", sagte die 28-Jährige, "ich hatte Schwierigkeiten, die Grüns richtig zu lesen. Wenn das an jedem Tag etwas besser läuft, liege ich locker bei 8 unter und nicht bei Even Par."
Kordas Sieg ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Beide Olympiasiege von Tokio gehen an die USA, schon bei den Männern hatte Xander Schauffele gewonnen. Für Korda ist es der zweite ganz große Triumph, erst im Juni hatte sie bei der PGA Championship ihren ersten Major-Titel gewonnen und damit auch die Führung in der Weltrangliste übernommen.
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Und die 23-Jährige setzt mit ihrem sportlichen Erfolg eine Familientradition fort: Ihr Vater Petr Korda spielte Tennis auf Weltklasse-Niveau, gewann 1998 die Australian Open. Auch Bruder Sebastian und Mutter Regina, unter dem Mädchennamen Rajchrtova Olympia-Teilnehmerin 1988, sind bekannte Namen im Tennis. Schwester Jessica spielt wie Nelly Golf auf der LPGA-Tour.

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Im Kasumigaseki Country Club war nun eine herausragende zweite Runde Grundlage für ihren Erfolg: Am Donnerstag hatte sie auf dem Par-71-Kurs eine überragende 62 gespielt. Am Schlusstag, der wegen Unwettergefahr kurzzeitig unterbrochen wurde, genügte eine 69 für den knappen Sieg.
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(SID)

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