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Ryder Cup 2021 - US-Teamkapitän Steve Stricker ruft heimische Fans zu Fair Play auf: "Verhaltet euch respektvoll"
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Publiziert 22/09/2021 um 20:43 GMT+2 Uhr
Die 43. Ausgabe des Ryder Cups beginnt am Freitag in Sheboygan im US-Bundesstaat Wisconsin. USA-Teamkapitän Steve Stricker hat vor dem prestigeträchtigen Duell gegen Titelverteidiger Europa die heimischen Fans zum Fair Play aufgefordert. "Verhaltet euch bitte respektvoll gegenüber beiden Teams und überschreitet nicht die Grenzen", sagte der 54-jährige gebürtige Wisconsiner.
Die US-amerikanischen Fans verhielten sich beim Ryder Cup 2016 nicht immer fair
Fotocredit: Getty Images
Auf dem Whistling Straits Golfkurs wird eine aufgeheizte und parteiische Atmosphäre erwartet. Das liegt zum einen daran, dass aufgrund der Corona-Richtlinien viele europäische Fans nicht über den Atlantik reisen.
Andererseits mussten die Fans nach 2018 drei statt der üblichen zwei Jahre auf das Kräftemessen zwischen den USA und Europa warten. 2020 fiel das Event der Corona-Pandemie zum Opfer.
Als der Ryder Cup 2016 zum bisher letzten Mal in den USA (Hazeltine, Minnesota) stattfand, bat Europas Superstar Rory McIlroy darum, einen Fan des Platzes zu verweisen. Dieser hatte den Nordiren zuvor verbal heftig attackiert.
"Es wird laut und pro USA sein, also freuen wir uns darauf. Wir brauchen diesen Rückhalt. In Hazeltine wurde zeitweise eine Grenze überschritten, die wir nicht sehen wollen", meinte Stricker.
Ryder Cup 2021: Poulter sieht Team Europa als Underdog
Bisher haben sich die US-Fans laut Ian Poulter allerdings gut verhalten. "Die US-Fans waren bisher großartig. Sie haben mir alles Gute gewünscht, was sehr schön ist. Das war nicht immer der Fall", so der Engländer, der vor seiner siebten Ryder-Cup-Teilnahme steht.
"Alle Tribünen werden rot sein. 98 Prozent werden diese Woche offensichtlich US-Fans sein. Es wird von Anfang bis Ende schwierig werden. Es ist nicht einfach, auswärts zu spielen", blickte Poulter auf das Sportliche voraus.
Der 45-Jährige sieht sein Team nur als Außenseiter. Dabei hat Team Europa zwölf der vergangenen 17 Auflagen des Ryder Cups gewonnen.
"Auch wenn wir uns als Mannschaft wohl fühlen, müssen wir in dieser Woche etwas Besonderes leisten, um die Aufgabe zu bewältigen. Wir sind der Underdog. Aber ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können", so Poulter.
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