US Open: Matthew Fitzpatrick feiert Premierensieg auf der PGA-Tour: Außenseiter erfüllt sich "Kindheitstraum"

Golfprofi Matthew Fitzpatrick aus England hat überraschend die US Open gewonnen und den ersten Major-Sieg seiner Karriere geholt. Der 27-Jährige triumphierte in Brookline/Massachusetts mit 274 Schlägen vor den beiden Amerikanern Scottie Scheffler und Will Zalatoris (beide 275). "Darauf habe ich so lange hingearbeitet. Das Gefühl ist unbeschreiblich", sagte Außenseiter Fitzpatrick.

Matthew Fitzpatrick

Fotocredit: Getty Images

Matthew Fitzpatrick hielt den Pokal fest in beiden Händen und lachte lauthals, sein Caddie Billy Forster kniete respektvoll neben ihm. Nach dem Sieg bei der US Open war die Freude bei Fitzpatrick und seinen Anhängern immens groß. Für den Engländer war es nicht nur der erste Profisieg in den USA, sondern auch der größte Erfolg seiner bisherigen Golf-Karriere.
"Darauf habe ich so lange hingearbeitet. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Das sind die Geschichten, von denen man schon als Kind träumt. Es geht nicht besser", erklärte Fitzpatrick, völlig überwältigt nach seinem ersten Majorsieg. Die Entscheidung im Country Club in Brookline/Massachusetts fiel erst am letzten Loch. Nach einem missglückten Abschlag landete der Ball im Bunker, doch davon scheinbar unbeirrt packte Fitzpatrick, bislang vor allem auf der European Tour erfolgreich, einen beeindruckenden Schlag aus und platzierte den Ball perfekt auf dem Grün.
"Das war einer der besten Schläge, die ich in meinem ganzen Leben gemacht habe. Als ich sah, wie der Ball aus dem Sand kam, hätte ich nicht glücklicher sein können", sagte der 27-Jährige. Am Ende lag er auch dank einiger starker Putts mit 274 Schlägen knapp vor den beiden Amerikanern Scottie Scheffler und Will Zalatoris (beide 275). Mit Zalatoris hatte er sich vor der Schlussrunde die Führung noch geteilt.
Der Durchbruch ins Profigeschäft gelang Fitzpatrick vor neun Jahren an gleicher Stelle. 2013 wurde der damals 18-Jährige im Country Club US-Amateurmeister. Dieses Kunststück gelang neben Fitzpatrick nur Legende Jack Nicklaus, der wohl auch deshalb zu den ersten Gratulanten zählte. Die beiden deutschen Starter Yannick Paul (Viernheim) und Marcel Schneider (Pleidelsheim) waren bei der US Open ebenso am Cut gescheitert wie der sechsmalige Major-Gewinner Phil Mickelson (USA).
(SID)
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Quelle: Eurosport

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