Niederlage für Gummersbach

Der Fall Daniel Narcisse geht in die nächste Runde. Der VfL Gummersbach hat im Streit um den französischen Nationalspieler in erster Instanz eine herbe Niederlage einstecken müssen. Die Europäische Handball-Federation (EHF) erteilte dem 26-Jährigen die Sp

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Gummersbach, in der abgelaufenen Saison Tabellen-Vierter der Bundesliga, hatte rechtzeitig die Option gezogen, um Narcisse noch eine weitere Saison beim Traditionsclub zu halten. Im Gleichschritt unterschrieb der angestammte Halblinke, der sich in den letzten Monaten auch zu einem sehr guten Spielmacher gemausert hatte, einen Vertrag beim französischen Erstligisten Chambery Savoie.
Nach der Niederlage erklärte Andreas Thiel, ehemaliger Nationaltorhüter und Anwalt des VfL, gegen die Entscheidung der EHF Einspruch einzulegen. Das endgültige Urteil wird in zweiter Instanz fallen und erst in den nächsten Wochen erwartet. Gummersbach will dem Weltmeister von 2001 zwar den Weg zurück in die Heimat nicht verbauen, pocht gleichzeitig aber auf eine Ablöse in Höhe von 350.000 Euro.
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