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Markus Gaugisch verlängert als Bundestrainer der Handball-Frauen bis 2028 - Ziel Olympische Spiele in Los Angeles
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Publiziert 11/01/2026 um 17:38 GMT+1 Uhr
Mit Gaugisch in eine goldene Zukunft: Medaillenschmied Markus Gaugisch hat sich klar zu Deutschlands Handballerinnen bekannt und seinen Vertrag als Bundestrainer bis Sommer 2028 verlängert. Der 51-Jährige soll das Team um Kapitänin Antje Döll damit bis zu den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles führen. "Ich bin dankbar für das Vertrauen", sagte Gaugisch.
Markus Gaugisch bleibt bis 2028 Handball-Bundestrainer der Frauen
Fotocredit: Getty Images
"Es ist ein Privileg, die Arbeit mit der deutschen Frauenhandball-Nationalmannschaft mit dem Ziel Olympische Spiele 2028 fortsetzen zu dürfen. Als Team und handballerisch wollen wir weiter vorhandene Potenziale entwickeln. Wir haben inzwischen eine stabile Basis geschaffen, sodass wir an feineren Formen unseres Spiels arbeiten können. Das ist unsere Aufgabe, um das nächste Level zu erreichen. Ich freue mich auf die kommenden Jahre mit der Nationalmannschaft."
Das bisherige Arbeitspapier Gaugischs läuft am 30. Juni 2026 aus. Der neue Vertrag umfasst neben Olympia 2028 auch die Europameisterschaft 2026 in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei sowie die WM 2027 in Ungarn.
"Kontinuität ist ein Schlüssel für Erfolg, und der gezielt erreichte Erfolg unserer Frauen-Nationalmannschaft trägt die Handschrift unseres Bundestrainers Markus Gaugisch", sagte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem weiteren Engagement von Markus eine zentrale Weiche für den künftigen Erfolg des deutschen Frauenhandballs gestellt haben. Seine Spielphilosophie, seine Mannschaftsführung und seine Talententwicklung sind essenzielle Bausteine."
Der DHB-Coach hatte trotz des Gewinns der ersten WM-Medaille seit 18 Jahren seine Zukunft zunächst offen gelassen. So war unter anderem über ein Engagement im Männerbereich spekuliert worden. Mit der nun erfolgten Vertragsverlängerung zeichnet sich die längste Amtszeit eines Frauen-Bundestrainers seit Ekke Hoffmann (1983 bis 1988) ab.
Olympia 2024 bis WM-Finale
Gaugisch ist seit 2022 im Amt, unter ihm zeigt die Entwicklung des DHB-Teams konsequent nach oben: 2024 war den deutschen Frauen nach 16 Jahren das Comeback auf der Olympia-Bühne gelungen.
Im vergangenen Dezember zog Deutschland nach dem Halbfinal-Triumph über Titelverteidiger Frankreich erstmals seit 1993 in ein WM-Finale ein, unterlag dort aber Olympiasieger Norwegen.
DHB setzt auf Kontinuität
"Wir sind und bleiben in unserem Engagement für den Frauenhandball beharrlich, denn wir müssen dranbleiben, um den Aufschwung zu stabilisieren und fortzusetzen. Das zu schaffen, ist der Wille des gesamten Verbandes", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann.
"Eine zukunftsfähige Struktur mit Bundesstützpunkten, Ausdauer in der Umsetzung und personelle Kontinuität sind dabei Schlüssel. In diesem Kontext freue ich mich, dass der DHB und Bundestrainer Markus Gaugisch nach WM-Silber als erstem Höhepunkt weiter gemeinsam für die Zukunft des deutschen Frauenhandballs arbeiten."
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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