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HSV zelebriert Gala in Celje
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Publiziert 17/03/2013 um 09:54 GMT+1 Uhr
Der HSV Hamburg darf in der Champions League für das Viertelfinale planen. In der ersten Begegnung der K.o.-Phase siegten die Hanseaten im Achtelfinal-Hinspiel beim 17-maligen slowenischen Meister RK Celje 38:29 (20:13) und verschafften sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 21. März in eigener Halle. Erfolgreichster Werfer beim HSV war der Däne Hans Lindberg mit elf Toren.
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In Celje dominierten die Gäste aus Hamburg die erste Halbzeit fast nach Belieben und überzeugten angeführt von Lindberg und dem Polen Marcin Lijewski (neun Tore) mit ihrem Offensivspiel.
Die gefürchtete "Hölle von Celje" war angesichts der Hamburger Überlegenheit nach 30 Minuten verstummt.
Nach dem Seitenwechsel spielte die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb mit der sicheren Führung im Rücken deutlich verhaltener.
Nach einer bis zur 40. Minute andauernden Schwächephase fand der HSV aber wieder zu seinem druckvollen Spiel und siegte auch in dieser Höhe verdient.
Trio glänzt im EHF Cup
Hervorragend lief es für die Bundesliga-Klubs auch im EHF Cup: Erst stürmte der SC Magdeburg als Gruppensieger in das Viertelfinale, dann folgten die Rhein-Neckar Löwen und Frisch Auf Göppingen.
Magdeburg siegte bei Besiktas Istanbul 27:17 (10:9) und kann damit in seiner Gruppe nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden. Am Abend gewannen auch die Löwen gegen Tatran Presov 36:20 (21:10) und Göppingen bei Eskilstuna Guif 31:25 (17:12). Für beide Bundesligisten ist am letzten Spieltag der Sieg in ihrer Staffel und damit die beste Ausgangsposition für die K.o.-Phase noch möglich.
Kabinettstückchen der Löwen
Die Löwen machten dabei in der Mannheimer Halle am Herzogenried schon im ersten Durchgang alles klar. Nach der beruhigenden Pausenführung erspielten sich die Hausherren gepaart mit einigen Kabinettstückchen noch den verdienten Kantersieg.
Göppingen hatte in Schweden hingegen zunächst Schwierigkeiten, in das Spiel zu finden. Erst kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit setzte sich die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic entscheidend ab und verwaltete den Vorsprung gegen schwache Gastgeber nach dem Seitenwechsel mühelos.
Vor nur 300 Zuschauern offenbarten die Magdeburger in einer ereignisarmen ersten Halbzeit große Probleme mit dem Underdog aus der Türkei. Zwar stand die Mannschaft von Trainer Frank Carstens sicher in der Abwehr, in der Offensive fehlte aber die nötige Durchschlagskraft. Ein Zwischenspurt zur zwischenzeitlichen 17:11-Führung ebnete den Weg zum verdienten Erfolg.
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