Eurosport
Deutsches Quartett greift an
Von
Publiziert 19/03/2014 um 19:42 GMT+1 Uhr
Die schier endlose Vorrunde ist Geschichte, jetzt geht die Champions League der Handballer in die heiße Phase. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel eröffnet mit dem Achtelfinal-Hinspiel gegen den ukrainischen Titelträger HC Motor Saporoschje am Donnerstag die mit Spannung erwartete K.o.-Runde. Insgesamt kämpfen vier Bundesligisten um den Einzug ins Viertelfinale.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Eine strapaziöse Reise ist dem dreimaligen Champions-League-Sieger aufgrund der angespannten politischen Lage in der Ukraine erspart geblieben. Das Hinspiel findet im ungarischen Györ statt. THW-Geschäftsführer Klaus Elwardt spricht dennoch von einer "spannenden Herausforderung".
In der Gruppenphase trotzte Saporoschje den Rhein-Neckar Löwen bei deren Heimspiel immerhin einen Punkt ab. Daher kündigte HC-Manager Dmitri Karpuschtschenko dem Bundesliga-Tabellenführer einen heißen Kampf an: "Wir haben schon für einige Überraschungen gesorgt, warum sollten wir nicht noch mehr schaffen? Warum nicht dem THW Kiel einen großen Kampf liefern, nachdem wir gegen die Rhein-Neckar Löwen ein Unentschieden erreichten und Veszprem besiegten?"
Rhein-Neckar Löwen müssen nach Kielce
Die wohl schwierigste Aufgabe steht den Rhein-Neckar Löwen bevor. Der EHF-Cup-Sieger gastiert am Samstag beim polnischen Meister KS Vive Targi Kielce. "Das werden große Spiele", sagte Manager Thorsten Storm: "Kielce war im letzten Jahr im Final Four. Es ist das schwerste Los, das wir bekommen konnten."
Die vom zweimaligen Welthandballer Talant Duschebajew trainierten Polen gelten als einer der Titelfavoriten. Die Löwen können aber wie auch die anderen Bundesligavertreter auf den Heimvorteil im entscheidenden Rückspiel setzen.
Titelverteidiger Hamburg gegen Skopje
Der HSV Hamburg will gegen den mazedonischen Meister RK Vardar Skopje nicht als erster Titelverteidiger in der Geschichte der Königsklasse schon im Achtelfinale die Segel streichen. Trainer Martin Schwalb hat aber besonders vor der Atmosphäre im Auswärtsspiel am Samstag großen Respekt: "Skopje ist ein Höllending. Da hast du alle gegen dich."
Dennoch steht der HSV ebenso wie Nordrivale SG Flensburg-Handewitt in der Neuauflage des Champions-League-Endspiels von 2004 gegen den slowenischen Pokalsieger Celje Pivovarna Lasko in der Favoritenrolle. "Wir müssen aber aufpassen", warnte Trainer Ljubomir Vranjes vor dem Hinspiel am Sonntag. Für Flensburg soll das Achtelfinale aber ebenso wie für Kiel, den HSV und die Löwen nur eine Durchgangsstation auf dem Weg zum Final Four am 31. Mai/1. Juni in Köln sein.
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung