Paris Saint-Germain hat beim Final Four in der Kölner Lanxess Arena die Bronzemedaille gewonnen. Dank einer insgesamt souveränen Leistung gewannen die Franzosen gegen Telekom Veszprém mit 31:26 (14:11).
Zu Beginn der ersten Halbzeit gab zunächst der ungarische Vertreter Telekom Veszprém, der am Tag zuvor in einem dramatischen Halbfinale gegen den THW Kiel den Finaleinzug verpasst hatte, das Tempo vor und ging mit 3:0 in Führung.
Doch je länger das Spiel dauerte, desto besser kam Paris ins Spiel. In der 12. Minute traf Veszpréms Linksaußen Kentin Mahé noch zum 6:3, danach schmolz der Vorsprung sukzessive. Rückraumspieler Elohim Prandi erzielte in der 19. Minute den 7:7-Ausgleich.
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Dieser Treffer war Teil eines Fünf-Tore-Laufs der Franzosen. Dadurch drehte PSG das Spiel und ging mit 9:7 in Führung. Paris stand nun so stark in der Abwehr, dass den Ungarn phasenweise überhaupt keine Lösung einfiel, das statische Spiel war allerdings für Paris Saint-Germain auch keine große Herausforderung.

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PSG hält Vorsprung - Elohim Prandi stark

Die Schlussphase des ersten Durchgangs gestaltete sich wieder torreich, Paris behielt die Oberhand, vor allem weil in den letzten Minuten das Spiel über den Kreis sehr gut funktionierte. Beim Stand von 14:11 für PSG wurden die Seiten gewechselt.
In der zweiten Halbzeit schaffte es Telekom Veszprém nie, den Rückstand entscheidend zu verringern. Im Angriff spielten die Ungarn, angeführt vom starken Máté Lékai, zwar gut und erzielten aus dem Rückraum und über die Außenpositionen Tore. Doch in der Abwehr gelang es in keiner Phase, Paris vor richtig schwierige Aufgaben zu stellen. So blieb PSG immer mit zwei oder drei Toren Vorsprung in Führung.
Bei Paris überzeugte in der zweiten Halbzeit vor allem Rückraumspieler Prandi, der sich immer wieder in die Luft schraubte und mit kraftvollen Distanzwürfen zum Torerfolg kam. Insgesamt sechs Tor erzielte der 22-Jährige, genau wie sein Rückraum-Kollege Nedim Remili.
Veszprém ließ sich zwar nie hängen, doch es unterliefen den Ungarn auch zu viele technische Fehler. Am Ende siegte Paris souverän mit 31:26.
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