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Coronavirus: Handball-Nationalspieler infiziert - DHB-Team muss in Quarantäne
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Publiziert 17/03/2020 um 22:53 GMT+1 Uhr
Ein deutscher Handball-Nationalspieler hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Dienstagabend in einer Pressemitteilung mit. Nach "SID"-Informationen soll es sich dabei um Kreisläufer Jannik Kohlbacher von den Rhein-Neckar Löwen handeln. Nun begibt sich das gesamte Team von Bundestrainer Alfred Gislason in häusliche Quarantäne.
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"Ein bei einem Nationalspieler am Montag, 16. März, durchgeführter Test auf das Coronavirus ergab ein positives Ergebnis. Dies ist seit Dienstagabend bekannt", teilte der Deutsche Handballbund (DHB) mit. Den Namen Kohlbacher bestätigte der Verband offiziell nicht.
Nun würden sich sämtliche Kontaktpersonen "an die Empfehlungen des leitenden Mannschaftsarztes Prof. Dr. Kurt Steuer und insbesondere des Robert-Koch-Instituts halten", hieß es weiter in dem Statement: "Jeder Teilnehmer des Lehrgangs ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und wird sich an die von den Behörden empfohlenen Maßnahmen halten."
Kohlbacher gehörte beim Lehrgang vom 9. bis 13. März in Aschersleben Gislasons Kader an. Sein Teamkollege Mads Mensah von den Rhein-Neckar Löwen war als erster Bundesliga-Profi positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Das für den vergangenen Freitag in Magdeburg geplante Länderspiel gegen die Niederlande war kurzfristig abgesagt worden, weil das niederländische Ministerium für Gesundheit und Umwelt den gesamten Spielbetrieb und damit auch die Aktivitäten der Nationalmannschaft ausgesetzt hatte.
Wenig später verlegte der Handball-Weltverband IHF auch das wegweisende Olympia-Qualifikationsturnier des DHB-Teams in den Juni. Die deutschen Handballer hatten ursprünglich vom 17. bis zum 19. April in Berlin gegen Schweden, Slowenien und Algerien um zwei Startplätze bei den Olympischen Spielen (24. Juli bis 9. August in Tokio) spielen sollen.
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(SID)
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