Es gibt unzählige Varianten, doch die Rechnung ist einfach: Lässt Außenseiter Mazedonien in den Partien gegen Tschechien (Dienstag) und Dänemark (Mittwoch) noch zwei Punkte liegen, bekommen die deutschen Handballer ihr Endspiel um das Halbfinale gegen Spanien am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF).

Also: Verliert Mazedonien (3:3 Punkte) eines der beiden Spiele oder spielt zwei Mal remis, reicht Titelverteidiger Deutschland ein Sieg, egal in welcher Höhe, gegen Spanien. Das Team von Bundestrainer Christian Prokop stünde im Halbfinale, weil es bei Punktgleichheit in sämtlichen möglichen Quervergleichen mit Spanien und Tschechien aufgrund der gewonnenen Direktvergleiche vorne liegen würde.

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Hoffen auf Schützenhilfe

Einzig in einem möglichen Dreiervergleich bei Punktgleichheit mit Dänemark und Mazedonien würde Deutschland den Kürzeren ziehen. Dieses Szenario käme allerdings nur zustande, wenn Mazedonien gegen Tschechien remis spielt UND im abschließenden Match Dänemark schlägt.

Wenn Mazedonien, das für den Rest des Turniers wegen einer Oberschenkelverletzung auf Topstar Kiril Lazarov verzichten muss, beide Spiele gewinnt, wäre Deutschland unabhängig vom Spanien-Spiel ausgeschieden. Dann wäre Mazedonien mit 7:3-Punkten Gruppensieger und Dänemark mit dann 6:4-Zählern aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs auf jeden Fall vor Deutschland.

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