Dänemark musste sich trotz einer frühen und deutlichen Führung zur Halbzeit (fünf Tore) mit 29:30 (17:12) geschlagen geben.
Besonders verärgert waren die Isländer, weil die Dänen gleich vier ihrer Top-Stars Mathias Gidsel, Mikkel Hansen, Jannick Green und Magnus Saugstrup schonten.
Auch der plötzliche Umschwung zum Ende der Begegnung, als Frankreich das Spiel drehte, brachte viele Island-Fans auf die Palme. Die größte Tageszeitung des Inselstaates, "Frettabladid", schrieb unter anderem: "Die Dänen behielten das ganze Spiel über die Oberhand, vermasselten es aber am Ende auf abenteuerliche Art und Weise."
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Brutaler Krimi! Frankreich dank furiosem Comeback gegen Dänemark im Halbfinale
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In die gleiche Kerbe schlug auch Branchenkollege "Visir": "Danke für nichts, Dänemark.", titelte die Tageszeitung. Der isländische Journalist Freyr Rögnvaldsson ging sogar noch einen Schritt weiter und warf dem amtierenden Weltmeister Wettbewerbsverzerrung vor. "Es gibt einige Mitglieder der dänischen Nationalmannschaft, die heute Abend von diesem Wettbetrug profitieren werden", schrieb er bei Twitter.

Island schlägt Montenegro zum Hauptrundenabschluss

Hätten die bereits für das Halbfinale qualifizierten Dänen gegen Frankreich gewonnen, wäre Island ebenfalls in die Vorschlussrunde eingezogen.
Trotz des Ärgers der Nordeuropäer sollte allerdings auch angemerkt werden, dass Island im direkten Duell mit Dänemark in der Hauptrunde verloren hatte (24:28). Auch gegen Kroatien gab es eine Niederlage (25:27).
Die Isländer treten nun im Spiel um den fünften Platz gegen Norwegen an. Ihr letztes Hauptrundenspiel gegen Montenegro hatten die Nordeuropäer noch gewonnen (34:24).
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