So lief der Hauptrunden-Krimi Deutschland vs. Frankreich: DHB-Team kegelt Titelverteidiger raus und steht im EM-Halbfinale
EM / Hauptrunde
Jyske Bank Boxen / 28.01.2026
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Update 28/01/2026 um 20:13 GMT+1 Uhr
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Und damit verabschiede ich mich von dem großartigen Handballabend. Die deutsche Mannschaft feierte durch einen grandiosen Sieg gegen die Franzosen den Halbfinaleinzug. Der Gegner dort steht noch nicht mit, aber wir sind natürlich am Freitag wieder im Ticker am Start, wenn die Medaillenmission für die DHB-Auswahl weiter geht. Bis dahin hoffe ich, Ihr hattet Spaß und wünsche Euch noch einen schönen Restmittwoch.
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Wagen wir noch kurz einen kleinen Ausblick auf das Halbfinale am Freitag. Die deutsche Nationalmannschaft trifft in Herning entweder auf die Kroaten oder die Isländer, die erstmals seit 2010 in einem Semifinale stehen. Die Parallelgruppe spielt in Malmö und hat im Gegensatz zur Auswahl kleine Reisestrapazen nach Dänemark. Außerdem musste die andere Gruppe sowohl heute als auch am gestrigen Dienstag ran. Die Kroaten gehen als Gruppensieger in die Runde der letzten vier und sind der deutsche Gegner, falls Dänemark am Abend gewinnt. Vor der EM besiegte Deutschland Kroatien gleich zweimal in Testspielen. "Uns ist das eigentlich relativ egal. Wir nehmen den, der kommt", sagte Kapitän Johannes Golla zu den möglichen Gegnern im Halbfinale.
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"Die letzten Tage waren nicht einfach, ich habe schon viel gegrübelt", sagte Knorr. "Aber man muss einfach weitermachen. Ich habe gehofft, dass es noch in diesem Turnier klappt, jetzt bin ich glücklich." Der Spielmacher ergänzte: "Im Endeffekt ist es Sport. Auch heute: Die Aktionen, die Würfe, die ich am Anfang nehme, sind vielleicht nicht viel besser als die letzten Spiele – und dann gehen sie auf einmal rein."
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"Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Dass wir im Halbfinale stehen, ist eine phänomenale Leistung, wenn man diese Gruppe sieht. Jetzt wollen wir auch ins Finale", sagte Gislason. Auch Knorr bekam ein Extra-Lob: "Er hat nicht nur gut gespielt, er hat ein großartiges Spiel gespielt und die Mannschaft eine Weile getragen."
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Das war auch eine Szene, die die Experten und Mitspieler von Knorr beeindruckt hat. In der wichtigsten Phase des Spiels sagt der Spielmacher in der Auszeit, dass der junge Marco Grgic im Match bleiben soll. Das zeigt, wie geschlossen die Mannschaft agiert und dass jeder jedem vertraut. Das lobten auch Andreas Wolff und Alfred Gislason.
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Wichtig für Deutschland ist auch, das Juri Knorr nun endlich im Turnier angekommen scheint. Im Interview nach dem Spiel beruhigt der Spielmacher auch die deutschen Fans, da er in der Schlussphase ausgewechselt werden musste. Allerdings sei der überragende Spieler des Spiels nur etwas müde gewesen. Der 25-Jährige brillierte am Ende mit zehn Toren aus 14 Versuchen und riss das Match erstmals bei der EM so richtig an sich.
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In der Parallelgruppe hat Kroatien ebenfalls gewonnen und mit einem 27:25-Erfolg gegen Ungarn den Halbfinaleinzug klargemacht. Damit stehen auch alle Semifinalisten fest. Neben Deutschland und den Kroaten sind Dänemark und Island in der Runde der letzten vier dabei. Da Dänemark noch am Abend gegen Norwegen spielt, stehen die genauen Paarungen am Freitag noch nicht fest.
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Obwohl Deutschland vor dem Turnier das Halbfinale als Ziel ausgab, sieht man den deutschen Spielern die Freude hier wirklich an. Auch Alfred Gislason herzt jeden Spieler nach dem Kraftakt gegen Frankreich persönlich. Renars Uscins spricht nach dem Spiel direkt von den nächsten Duellen: "Wir haben echt gut gespielt, der Spielfluss war da. Es war eine super Mannschaftsleistung. Wir sind einfach nur froh, und jetzt bleiben noch zwei große Aufgaben, die nächsten beiden Spiele werden intensiv." Das Minimalziel ist jetzt natürlich eine Medaille.
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Deutschland zieht Dänemark also nach und steht in der Runde der letzten vier. Für Frankreich geht es nach der verdienten Niederlage am Freitag nur noch um Platz fünf. Juri Knorr, der sein bestes Spiel zeigt und zehn Tore warf, wird unter großem Applaus des Publikums zum Man of the Match gekürt. Auch der obligatorische Jubelkreis darf natürlich nicht fehlen.
60.
Deutschland - Frankreich 38:34
Und das wars. Lukas Mertens setzt von außen den Schlusspunkt zum 38:34. Deutschland steht durch den Sieg im Halbfinale der Handball-EM.
59.
Deutschland - Frankreich 37:34
Aus der letzten Auszeit der Franzosen heraus trifft die Grande Nation und verteidigt in der Folge Mann gegen Mann. Köster unterläuft ein Schrittfehler und Frankreich kann auf zwei verkürzen. Gislason nimmt die Auszeit, in der die DHB-Auswahl sehr besonnen und ruhig ist. Uscins erhöht nochmal und Frankreich weiß auch, dass das Spiel entschieden ist.
58.
Deutschland - Frankreich 36:32
Das Aluminium ist hier heute ein Freund und Mitspieler der deutschen Mannschaft. Nachdem Zerbe auf außen erhöht, kontern die Franzosen schnell. Auf der linken Seite taucht Descat frei vor Wolff auf, setzt den Ball allerdings zum wiederholten Male nur an die Latte. Danach bricht Julian Köster durch und sorgt zwei Minuten vor Schluss für die Vier-Tore-Führung. Das muss eigentlich reichen.
57.
Deutschland - Frankreich 34:32
Dika Mem setzt nach dem Freiwurf einen Aufsetzer nur an die Latte. Allerdings gibt es eine Zeitstrafe für Jannik Kohlbacher, der im Vorfeld einen Gegenspieler im Gesicht erwischt. Deutschland nun in Unterzahl, aber dank Grgics Hammer aus dem Rückraum wieder zwei Tore vorne.
55.
Deutschland - Frankreich 33:31
Auf jedem Angriff lastet jetzt ein enormer Druck auf dem jungen deutschen Rückraum mit Marko Grgic, der sich allerdings durchsetzt und wieder erhöht. Nach einer Auszeit im Anschluss ist auch Dika Mem wieder dabei und trifft sofort. Frankreich lässt hier nicht locker. In der wichtigen Phase gelingt auch Uscins gegen den Zweier-Block der Franzosen wieder ein Treffer. Auf der Gegenseite hält Wolff stark, allerdings entscheiden die Schiedsrichter auf ein Foul von Julian Köster.
53.
Deutschland - Frankreich 31:30
Bei Deutschland ist Franz Semper für Uscins auf dem Feld, der auch direkt trifft. Dann folgen allerdings zwei Tore der Franzosen. Es läuft nun alles auf einen Krimi hinaus. Knorr schwächelt in der Phase jetzt, allerdings rettet Andreas Wolff die Führung im Anschluss dank einer Riesen-Fußabwehr.
51.
Deutschland - Frankreich 30:28
Lukas Zerbe kommt auf außen zum Wurf, wird allerdings behindert und zieht den Sieben-Meter. Lichtlein tritt an und erhöht für Deutschland. Im Anschluss hat Andreas Wolff, der Späth wieder im Tor ersetzt, Glück und kratzt den Ball nach einem Wurf noch kurz vor der Linie weg. Deutschland hat in der Phase Schwierigkeiten, die Partie zu kontrollieren. Alfred Gislason nimmt diesmal, anders als bei der Niederlage, eine gute Auszeit und rettet Deutschland vor dem nächsten Fehlwurf. Den Abschluss nach dem Buzzer pariert der Keeper der Franzosen nämlich.
48.
Deutschland - Frankreich 29:28
Jetzt trifft Uscins aber auch wieder. Der Linkshänder hat bei seinem Abschluss einen schwierigen Winkel und mogelt den Ball etwas an Desbonnet vorbei. Nach einem schwachen Wurf von Knorr verkürzt Frankreich weiter. Mertens bringt die DHB-Auswahl wieder zwei vor. In der Folge geht es allerdings hin und her mit Treffern auf beiden Seiten. Aktuell steht übrigens Dika Mem nicht mehr auf der Platte, er lief nach einem Tor humpelnd zur Bank.
45.
Deutschland - Frankreich 26:24
Frankreich bekommt einen sieben Meter, den sie in Person von Hugo Descat eiskalt versenken. Deutschland muss im Angriff jetzt ein bisschen sorgfältiger mit ihren Chancen umgehen. Gerade Renars Uscins nimmt sich in der Phase schwierige Würfe, die für den französischen Keeper einfach zu parieren sind. Ludovic Fabregas bricht auf der Gegenseite durch und verkürzt auf zwei.
42.
Deutschland - Frankreich 26:22
Deutschland wirft nun etwas Desbonnet warm. Der Torwart hält stark gegen Köster, im Gegenzug zieht Lukas Zerbe das Stürmerfoul und zeigt richtig Emotionen. Wenig später schreit es auch Späth laut raus, der stark in die Halbzeit startet. Das Spiel wird allmählich nickliger. Allerdings beruhigt sich die Situation zwischen Uscins und Fabregas schnell wieder. Ein Dreher von Zerbe stellt auf eine Vier-Tore-Führung.
40.
Deutschland - Frankreich 25:22
Jetzt gelingen Frankreich mal zwei Tore in Folge. Nachdem Knorr zu überhastet abschließt und erstmals nicht trifft, können die Franzosen verkürzen. Dann hält auch der französische Keeper Remi Desbonnet gegen Grgic. Allerdings ist auch Späth voll da, geht in den Spagat und verhindert den nächsten Treffer. Zerbe erhöht im Gegenzug wieder.
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