Dabei kündigte Geschäftsführer Dierk Schmäschke an, dass der 37 Jahre alte Weltmeister von 2007 in die Hall of Fame des Klubs aufgenommen wird.

"Da gehörst du rein und das werden wir genau in dem Moment machen, wenn die Halle wieder voll ist", sagte Schmäschke: "Vor so einer Karriere muss man sich verneigen." Schmäschke kündigte auch an, dass es ein Abschiedsspiel für Glandorf geben soll.

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Glandorf dankte den Fans: "Gerade in den schlechten Zeiten mit meinen Verletzungen habt ihr zu mir gehalten und mich unterstützt." Seine Frau und seine Kinder hätten ihm zudem stets den Rücken gestärkt.

Auch Anders Zachariassen, Simon Jeppsson, Michal Jurecki und Jens Schöngarth wurden verabschiedet. Ursprünglich hatte am Donnerstag das letzte Heimspiel der SG angestanden, die Saison war aber am 21. März vorzeitig beendet worden.

Seit 2011 spielte Glandorf für Flensburg. Mit der SG gewann er zweimal die deutsche Meisterschaft (2018 und 2019), den DHB-Pokal (2015), den Europapokal der Pokalsieger (2012) sowie 2014 die Champions League.

Sein Debüt in der Bundesliga gab Glandorf 2001 für die HSG Nordhorn, 2009 wechselte er zum TBV Lemgo. Mit beiden Klubs gewann er den EHF-Pokal (2008 und 2010). Seit März 2018 ist Glandorf zudem bester Feldtorschütze der Bundesliga-Historie, im Sommer soll er bei den Flensburgern in die Geschäftsstelle wechseln.

"Ich durfte eine tolle Zeit im Handball mitmachen und genießen", hatte Glandorf zuletzt im SID-Interview gesagt: "Wir haben viele Titel gewonnen - ob mit Nordhorn oder Flensburg. Vor allem durfte ich im Handball aber viel erleben, bin unheimlich viel rumgekommen und habe weltweit viele interessante Ecken gesehen."

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