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Unterstützung für Brand
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Publiziert 03/02/2011 um 14:37 GMT+1 Uhr
Weltmeister Bertrand Gille lobt Bundestrainer Heiner Brand, und Co-Trainer Martin Heuberger glaubt, dass der Bundestrainer trotz des WM-Debakels weitermacht. "Heiner ist ein Kämpfertyp, er wird mit Sicherheit den Kopf nicht so schnell in den Sand stecken", sagte Heuberger der "Welt".
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Er sei "guten Mutes, dass es jetzt zu einem Konsens mit der Liga kommt und sich alle im Sinne der Sache einsetzen. Dann findet man auch vernünftige Lösungen", betonte Brands Assistent.
Am Freitag trifft sich Brand in Leipzig mit Vertretern der Task Force "Unterstützung Nationalmannschaft", die nach dem desaströsen WM-Abschneiden (Platz elf) Lösungen aus der Krise suchen soll. "Für die Zukunft des deutschen Handball-Nationalteams ist es wichtig, dass wir jetzt in eine inhaltliche Analyse einsteigen", sagte Volker Zerbe, Manager des TBV Lemgo. Er gehört wie Bundestrainer Brand, DHB-Präsident Ulrich Strombach, Vizepräsident Horst Bredemeier, Liga-Präsident Reiner Witte und Füchse-Manager Bob Hanning zur Task Force.
Terminstress keine Ausrede
Derweil hat sich Bertrand Gille vom Weltmeister Frankreich über das Scheitern der deutschen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in Schweden erstaunt gezeigt. "Es hat mich überrascht. Die Dynamik ist zusammengefallen. Ich weiß nicht, was im Team vorging, denn die Qualität hat es", sagte der Kreisläufer. An Terminstress und mangelnder Vorbereitung könne es nicht liegen, meinte der Franzose. "Die sind oft zusammen, zum Beispiel machen sie viele Trainingslager von Oktober bis Dezember. Da sind sie immer eine Woche zusammen. Das machen wir nicht."
Ins Detail gehen wollte Gille nach den schwachen Auftritten der DHB-Auswahl aber nicht. "Ich bin nicht im Team, deshalb weiß ich nicht mehr darüber", meinte der 32-Jährige. Bundestrainer Brand spricht er seine Wertschätzung aus. "Heiner kann man nicht einfach feuern. Er ist eine Symbolfigur für den deutschen Handball." Würde er allerdings nicht in Deutschland spielen und Brand somit nicht kennen, dann erschiene ihm eine Umbesetzung auf dem Bundestrainer-Posten als logische Konsequenz.
"Man wird von solchen Gefühlen nie satt"
In der Bundesliga will der nunmehr zweimalige Weltmeister, der in Schweden zum besten Kreisläufer gekürt worden war, auch einen Titel holen. "Man wird von solchen Gefühlen nie satt, egal wie oft man vorher schon gewonnen hat. Es ist dieses Gänsehautfeeling und dieses Gemeinschaftsgefühl, die man nicht vergisst", erklärte der Welthandballer von 2002.
Das vorzeitige WM-Aus seiner deutschen Kollegen beim HSV hat nach Gilles Ansicht keine Auswirkungen auf den Titelkampf in der Bundesliga. "Ich bin mir sicher, dass wir alle Kräfte mobilisieren können, um eine starke Rückrunde zu spielen", meinte er. Der HSV führt in der Bundesliga mit 36:2 Punkten vor dem Überraschungsteam Füchse Berlin (33:5) und Rekordmeister THW Kiel (31:7).
TV-Tipp:
Die Handball-Champions-League live bei Eurosport! Am 19. Februar mit Chambery-Kiel (18:00 Uhr) sowie am 20. Februar mit Rhein-Neckar Löwen-Barcelona (15:30 Uhr), HSV-Montpellier (17:00 Uhr) und Flensburg-Ciudad Real (18:45 Uhr).
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