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Olympia 2021: Deutschland verliert Krimi gegen Frankreich und bangt um Viertelfinale
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Publiziert 28/07/2021 um 15:59 GMT+2 Uhr
Niederlage gegen den Rekordweltmeister, Medaillentraum in Gefahr: Die deutschen Handballer müssen um den Einzug ins olympische Viertelfinale bangen. Das Team von Bundestrainer Alfred Gislason unterlag Frankreich 29:30 (13:16) und kassierte in der starken Vorrundengruppe A die zweite Niederlage im dritten Spiel. Bester Torschütze im deutschen Team war Rechtsaußen Timo Kastening mit sieben Treffern.
Paul Drux (Deutschland) im Spiel gegen Frankreich - Olympia 2021
Fotocredit: Getty Images
Durch die Niederlage steht die DHB-Auswahl vor den beiden verbleibenden Spielen unter Zugzwang.
Nächster Gegner ist am Freitag (14:30 Uhr MEZ/Eurosport) der EM-Dritte Norwegen (4:2 Punkte), zum Abschluss geht es am Sonntag (12:30 Uhr MEZ) gegen das bislang punktlose Brasilien. Die besten vier Teams der Sechsergruppe erreichen die Runde der letzten Acht.
"Wir sind selbstbewusst genug, dass wir auch gegen Frankreich mit einer entsprechenden Leistung gute Chancen haben, zwei Punkte zu holen", hatte Kapitän Uwe Gensheimer vor dem Duell mit den Franzosen um Superstar Nikola Karabatic kämpferisch angekündigt.
Das deutsche Team hielt Wort.
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Zwar verschliefen Gensheimer und Co. die Anfangsphase völlig und lagen im ersten Durchgang schon mit sechs Toren zurück.
Doch vor allem dank der Durchschlagskraft des starken Weinhold kämpfte sich das deutsche Team Tor um Tor heran.
Am Ende entschied die individuelle Klasse des zweimaligen Olympiasiegers das Spiel.
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Dieses dramatische Finish war zu Beginn ganz und gar nicht zu erwarten gewesen: Hinten bekam die deutsche Deckung den französischen Rückraum um den überragenden Dika Mem zunächst nicht in den Griff, und vorne führten technische Fehler zu etlichen Ballverlusten.
Wenn sich doch mal Chancen ergaben, scheiterten die deutschen Schützen am französischen Keeper Vincent Gerard oder warfen am Tor vorbei.
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"Wir haben zu viele freie Bälle liegen lassen und einfache Fehler im Angriffsspiel gemacht. Gott sei Dank haben wir uns in der Schlussphase wieder herangekämpft", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer zur Pause und forderte: "Wir müssen vorne effektiver abschließen."
Genau das taten die deutschen Spieler nun. Gerade einmal neun Minuten benötigte das Gislason-Team, um aus dem Drei-Tore-Rückstand ihre erste Führung zu machen. Weil auch Torhüter Andreas Wolff nun einige Bälle zu fassen bekam, blieb es bis zum Schluss spannend.
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(SID)
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