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Handball-WM 2025: Deutsche Frauen holen Gruppensieg dank Kantersieg gegen Serbien - dritter Erfolg im dritten Spiel
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Update 30/11/2025 um 20:47 GMT+1 Uhr
Mit Gala zum Gruppensieg: Deutschlands Handballerinnen haben sich bei der Heim-WM mit ihrer bislang besten Turnierleistung den ersten Platz in der Vorrundengruppe C gesichert. Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch gewann mit 31:20 (17:10) gegen Serbien und startet mit einer makellosen Bilanz in die Hauptrunde - und besten Chancen auf das Viertelfinale.
Xenia Smits und die DHB-Frauen ziehen nach dem Sieg gegen Serbien als Gruppensieger in die Hauptrunde ein
Fotocredit: Getty Images
Deutschlands Handballerinnen um Kapitänin Antje Döll feierten ihre Gala zum Gruppensieg minutenlang mit den euphorisierten Stuttgarter Fans, Bundestrainer Markus Gaugisch ließ dem überzeugenden Vorrundenabschluss gegen Serbien eine kleine Kampfansage folgen.
"Wenn unsere Emotionalität auf unsere sportliche Qualität trifft, dann sind wir schwer zu stoppen", sagte Gaugisch bei "Sporteurope.TV" nach dem 31:20 (17:10) und befand: "Es hat Spaß gemacht. Ich bin super glücklich, wie die drei Spiele liefen."
Mit ihrer bislang besten Turnierleistung sicherte sich die deutsche Mannschaft den ersten Platz in der Vorrundengruppe C. Und so startet die DHB-Auswahl mit einer makellosen Bilanz in die Hauptrunde - und besten Chancen auf das Viertelfinale. "Es gibt ab jetzt nicht weniger als Vollgas", versprach Rückraumspielerin Xenia Smits.
Beim dritten Sieg im dritten Spiel bot das deutsche Team am Sonntagabend eine richtig starke Vorstellung. Aus einer starken Abwehr heraus liefen Döll und ihre Mitspielerinnen etliche Schnellangriffe und begeisterten das Stuttgarter Publikum phasenweise mit feinstem Tempohandball.
Döll treffsicher im Angriff
Beste deutsche Werferin vor 5527 Zuschauern in der erneut ausverkauften Porsche-Arena war Döll mit acht Treffern. "Wir haben uns einen gewissen Flow erarbeitet. Ich bin rundum zufrieden", sagte Döll: "Jetzt geht es hoffentlich genauso in Dortmund weiter."
Mit der Maximalanzahl von 4:0 Punkten bricht die deutsche Mannschaft am Montagvormittag nach Dortmund auf. Dort geht es in der nächsten Turnierphase am Dienstag zunächst gegen das Team der Färöer (2:2 Punkte), in den weiteren Spielen warten am Donnerstag Montenegro (2:2) und zwei Tage später Spanien (2:2). Komplettiert wird die Sechsergruppe von Serbien (2:2) und Island (0:4), nur die zwei besten Teams qualifizieren sich für das Viertelfinale. DHB-Ziel ist die erste Medaille seit WM-Bronze 2007.
Für die Partie gegen die bis dahin ungeschlagenen Serbinnen prophezeite Bundestrainer Gaugisch "ein heißes Match. Wir wollen alles reinfeuern." Ein Versprechen, das seine Spielerinnen von der ersten Minute an einlösten. Mit einer kraftvollen Defensive um die überragende Aimée von Pereira erzielte das deutsche Team etliche Ballgewinne und drückte dann aufs Gaspedal. Ein Spiel, von dem zunächst vor allem Döll profitierte.
Deutschland durchgängig am Drücker
Immer wieder wurde die Kapitänin in Position gebracht, immer wieder versenkte Döll kompromisslos. Als die Linksaußen zum 9:3 traf (12.), standen bereits sechs Tore in ihrer Statistik. Bei sechs Versuchen. Die Halle stand kopf.
Deutschland blieb auch in der Folge auf dem Gaspedal. Gaugisch wechselte zwar früh sein Personal und nutzte die Breite seines Kaders, dem Spielfluss schadete das aber nicht im Geringsten. Das Hauptaugenmerk lag weiterhin auf der Abwehr, so dass die DHB-Auswahl nach acht Minuten ohne Gegentor bis auf 16:6 (22.) enteilte.
Auch nach der Pause blieb das deutsche Team am Drücker. Nach weiteren sechs Minuten ohne Gegentor und drei Treffern der eingewechselten Annika Lott auf der anderen Seite hieß es schnell 20:10 - die Gegenwehr der Serbinnen ließ nach, die Partie war entschieden.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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