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Darum geht Dänemark mit einem Vorteil ins Finale

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WM-Kolumne zum Finale

Fotocredit: Eurosport

VonDaniel Stephan
27/01/2019 Am 08:50 | Update 27/01/2019 Am 15:57

Eurosport-Experte Daniel Stephan, 2004 Handball-Europameister mit Deutschland, blickt in seiner WM-Kolumne auf das Endspiel zwischen Norwegen und Dänemark voraus. Der 45-Jährige erwartet ein enges Duell der "beiden besten Mannschaften" und verrät, weshalb er einen leichten Vorteil auf Seiten der Dänen sieht.

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die Vorfreude auf das WM-Finale steigt, auch ohne deutsche Beteiligung. Der Grund liegt auf der Hand: Mit Dänemark und Norwegen treffen die beiden besten Mannschaften aufeinander, ich erwarte ein Riesenspiel.

Bei Norwegen freue ich mich besonders auf Sander Sagosan, der gegen Deutschland im Halbfinale mit einer absoluten Weltklasse-Vorstellung überzeugt hat. Das Rückraum-Ass der Norweger vereint Eleganz und Technik, seine Anspiele sind grandios - und wenn es die Situation erfordert, trifft er auch selbst. Die Leistung gegen Deutschland war eine Machtdemonstration und ist auf einem Niveau zu sehen mit dem Halbfinal-Auftritt von Mikkel Hansen, dem dänischen Superstar.

Torbjorn Bergerud, Sander Sagosen, Christian O'Sullivan

Fotocredit: Getty Images

Aber wer hat nun die besseren Karten im Finale? Norwegen spielt von allen WM-Teilnehmern am schnellsten nach vorne, agiert sehr athletisch und ist immer in der Lage, einen großen Fight zu liefern. Trotzdem sehe ich aus einen leichten Vorteil für Dänemark.

Mit Niklas Landin und Jannick Green haben die Dänen das beste Torhütergespann der WM und auch die dänische Rückraumreihe ist die stärkste im Turnier. Und dann haben sie natürlich den alles überragenden Mikkel Hansen im Team, der im Halbfinale gegen chancenlose Franzosen einmal mehr seine Extraklasse zeigte.

Was am Ende tatsächlich den Ausschlag gibt, erleben wir am Sonntag ab 17:30 Uhr, wenn ich zusammen mit Uwe Semrau das Finale bei Eurosport 1 kommentiere.

In Erwartung eines großen Finales,

Euer Daniel Stephan

Zur Person: Daniel Stephan

Der ehemalige Nationalspieler wurde 1998 zum ersten Welthandballer aus Deutschland gekürt. Stephan, der im linken Rückraum und in der Mitte spielte, wurde 2004 Europameister und holte im selben Jahr mit der DHB-Auswahl die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Athen. In 183 Länderspielen warf der heute 45-Jährige, der im Verein für den OSC Rheinhausen und den TBV Lemgo auflief, 590 Tore. Die WM 2019 begleitet Stephan als TV-Experte bei Eurosport und hier in seiner Kolumne für Eurosport.de.

Daniel Stephan

Fotocredit: Getty Images

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