Handball-WM 2025: Ägypten schlägt Argentinien deutlich - Schweiz spielt gegen Tschechien nur Remis

WM-Fehlstart für Andy Schmid und die Schweiz: Das Turnierdebüt der früheren Bundesliga-Ikone als Nationaltrainer der Eidgenossen ist missglückt. Die Schweiz kam bei einem Fehlwurf-Festival in der deutschen Vorrundengruppe A nicht über ein 17:17 (8:7) gegen Tschechien hinaus und muss um das Weiterkommen bangen. Geheimfavorit Ägypten feierte derweil einen Kantersieg gegen Argentinien.

Highlights: Ägypten fertigt Argentinien zum Auftakt ab

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Die Ägypter ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, wer in Zagreb als Sieger von der Platte gehen würde. Und die Argentinier halfen fleißig mit.
Nach nicht einmal 19 gespielten Minuten hatten die Gauchos in Person von Martinez Cami Garcia (8.) und Benacedo (19.) bereits zwei Rote Karten zu verzeichnen.
Ägypten spielte derweil konzentriert und teilweise spektakulär.
Das Tor mit der Schlusssirene zum 39:25-Endstand erzielte Abdelrahman Abdou per Kemper.
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"Meine Güte!" Argentinien-Torwart kann es nicht fassen

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Schweiz geht in engem Duell baden

Während in den Parallelgruppen die Niederlande (40:23 gegen Guinea), Portugal (30:21 gegen die USA) und Ägypten (39:25 gegen Argentinien) ihren Favoritenrollen problemlos gerecht wurden, entwickelte sich in Herning zwischen der Schweiz und Tschechien ein enges Spiel.
Beide Teams leisteten sich dabei zahlreiche Fehler im eigenen Abschluss und dürften in dieser Form gegen Deutschland kaum eine Chance haben. Schmids Team vergab im letzten Angriff die Möglichkeit auf den Sieg.
Die Schweiz, die vor Turnierstart den Ausfall ihres Schlüsselspielers Manuel Zehnder (schwere Knieverletzung) verkraften musste, ist am Freitag (20:30 Uhr) der zweite Gegner des deutschen Teams von Bundestrainer Alfred Gislason. Von den acht Vorrundengruppen qualifizieren sich die besten drei Teams für die Hauptrunde. Die Punkte gegen die ebenfalls qualifizierten Teams werden mitgenommen.
Schmid, langjähriger Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen, hatte sich bei der EM in Deutschland im Vorjahr tränenreich von der großen Handball-Bühne verabschiedet und anschließend sein Karriereende bekannt gegeben.
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Hens über die WM-Favoriten: Das sind die Titelkandidaten

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In der Folge übernahm er sofort das Amt des Nationalcoaches. Der 41-Jährige besitzt einen Vertrag bis zur EM 2028, die in der Schweiz, Spanien und Portugal ausgetragen wird.

Norwegen verpatzt Heim-Auftakt

Gemischte Gefühle gab es derweil bei den Co-Gastgebern: Nach dem Auftaktsieg von Dänemark erlebten Kroatien und Norwegen vor heimischem Publikum gegensätzliche Einstiege in die Handball-WM. Während die Kroaten um den Kieler Domagoj Duvnjak in Zagreb mit 36:22 (17:9) ein Schützenfest über Bahrain feierten, offenbarte Norwegen gegen Außenseiter Brasilien ungeahnte Schwächen und verlor überraschend 26:29 (14:12).
In Kroatien, wo neben Zagreb auch in Varazdin und Porec gespielt wird, lief für die Gastgeber alles nach Plan. Zunächst wurde Duvnjak mit einem Banner von den heimischen Fans geehrt, der 36-Jährige absolviert sein letztes Turnier für Kroatien. Dann zog sein Team gegen das überforderte Bahrain gleich mühelos davon und führte schnell mit 10:3. Danach dominierte der Weltmeister von 2003 nach Belieben. Mit einer Differenz von 14 Punkten ist Kroatien punktgleich mit Tabellenführer Ägypten in Gruppe H.
Norwegen begann ebenfalls dominant mit einem 4:0-Lauf. Brasilien, das kurz vor der WM zweimal der DHB-Auswahl unterlegen hatte, kämpfte sich aber in die Partie und sorgte für ein engeres Duell als erwartet. Stück für Stück erarbeiteten sich die Südamerikaner eine gute Ausgangsposition für die Schlussphase und zeigten sich dort nervenstark. Das favorisierte Norwegen um Sander Sagosen blieb hinter der eigenen Erwartungen zurück.
Im weiteren Spiel des Abends lieferten sich Ungarn und Nordmazedonien einen intensiven Schlagabtausch. Dank der frenetischen Unterstützung der zahlreich mitgereisten nordmazedonischen Fans erkämpfte sich das Team von Kiril Lazarov ein 27:27 (14:14).
(SID)
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"Keine gute Quote": Zwei Mal Rot nach 19 Minuten für Argentinien

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