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Handball-WM: Tunesien kassiert heftige Pleite gegen die Schweiz - DHB-Gegner Italien schlägt Tschechien deutlich
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Update 21/01/2025 um 20:28 GMT+1 Uhr
Tunesien hat den zweiten Sieg bei der Handball-WM in Dänemark, Kroatien und Norwegen verpasst. Die Nordafrikaner unterlagen im ersten Spiel der Hauptrunde der Schweiz deutlich mit 26:37 (11:20). Parallel trennten sich Österreich und Nordmazedonien nach einem intensiven Duell mit 29:29 (14:13). Dabei liefen die Tunesier bereits nach einer Viertelstunde einem Vier-Tore-Rückstand hinterher.
Luka Maros tankt sich durch die tunesische Defensive
Fotocredit: Getty Images
Dieser wuchs bis zur Halbzeit auf neun Treffer an. In Hälfte zwei zog das Schweizer Team mit Trainer Andy Schmid weiter davon und feierte einen ungefährdeten Sieg. Besonders auffällig war Bundesliga-Profi Lenny Rubin vom TVB Stuttgart, der zusammen mit seinem Teamkollegen Luka Maros bester Schütze (7) war.
Tunesien hatte sich durch einen knappen 26:25-Sieg gegen Algerien für die Hauptrunde qualifiziert - nach klaren Niederlagen gegen Italien und Dänemark. Auf das DHB-Team treffen die Nordafrikaner im dritten Hauptrundenspiel am Samstag (20:30 Uhr im Liveticker).
Im kroatischen Varazdin brachte der Österreicher Lukas Hutecek sein Team zwar in der letzten Minute in Führung, der treffsicherste Angreifer der Vorrunde, Filip Kuzmanovski (31 Tore), glich aber noch für Nordmazedonien aus.
Deutschlands WM-Gegner Italien hat vor dem Duell mit dem DHB-Team den nächsten Achtungserfolg gefeiert und darf nun sogar vom Viertelfinale träumen.
Italien schon zur Pause deutlich vorn
Die Azzurri schlugen Tschechien in ihrem allerersten Hauptrundenspiel bei einer Weltmeisterschaft 25:18 (14:9) und gehen mit einer vielversprechenden Ausgangsposition (4:2 Punkte) in das Spiel gegen Deutschland am Donnerstag (18:00 Uhr im Liveticker).
Andrea Parisini war am Dienstagabend in der Jyske Bank Boxen im dänischen Herning mit fünf Toren der beste Werfer für die Italiener, die bei ihrem WM-Comeback nach 28 Jahren mit zwei Siegen in der Vorrunde erstmals das Ticket für die zweite Turnierphase gelöst hatten.
Schon vor der Pause lag der Außenseiter zwischenzeitlich mit sieben Toren vorn. Auch nach der Pause hielt das Team um den starken Leipziger Torhüter Domenico Ebner das Tempo hoch und brachte die Führung locker ins Ziel.
"Es war ein Start-Ziel-Sieg, die Mannschaft hat wieder bravourös abgeliefert. Wir sind nie wirklich in Bedrängnis gekommen, wir haben unsere Sachen durchgespielt", sagte Ebner, der mit 44 Prozent gehaltener Bälle ein starker Rückhalt war. "Ich kann dieser Mannschaft nur größten Respekt zollen."
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(SID)
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Hens analysiert DHB-Team - so klappts mit dem Viertelfinale
Quelle: Eurosport
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