Olympia 2021: Georgische Judoka wegen Sightseeing-Tour vom Olympischen Gelände verbannt

Zwei georgische Judoka haben die Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen in Tokio missachtet, indem sie eine Sightseeing-Tour machten und "einen guten Bekannten" besuchten, so ein georgischer Offizieller. Nun dürfen sie sich nicht mehr auf dem Olympischen Gelände aufhalten. Vazha Margvelashvili und Lasha Shavdatuashvili gewannen jeweils Silber in ihren Judo-Wettkämpfen.

Die Skyline von Tokio.

Fotocredit: Imago

"Wir haben die Akkreditierung entzogen, weil wir glauben, dass das Verlassen des Olympischen Dorfes, um Sightseeing zu machen, nicht vorkommen sollte", sagte Pressesprecher Masanori Takaya.
Das georgische Olympische Komitee erklärte indes, die beiden Athleten hätten Japan nach dem Beenden ihrer Wettkämpfe bereits verlassen.
Dies entspräche den Regeln, wonach alle Athleten spätestens 48 Stunden nach Ende ihrer Wettbewerbe Japan verlassen müssen.
Ein georgischer Offizieller sagte außerdem gegenüber der "AFP", dass die beiden Judoka "einen guten Bekannten" in Japan besuchen wollten. "Niemand hielt sie am Ausgang auf, also dachten sie, dass sie hinausgehen dürfen. Sie wollte nur ein bisschen frische Luft schnappen, sich nach einem harten Wettkampftag entspannen, nach der Zeit im Lockdown."
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Der georgische Judoka Vazha Margvelashvili in Tokio.

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Quelle: Eurosport

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