Olympia 2021: Karateka Jasmin Jüttner trotz frühen Ausscheidens "sehr zufrieden" mit eigener Leistung

Jasmin Jüttner ist bei der olympischen Karate-Premiere in Tokio in der ersten Ausscheidungsrunde gescheitert. Die 28-Jährige aus Frankfurt/Main kam in der Disziplin Kata auf durchschnittlich 24,29 Punkte und verpasste damit den Sprung in die Platzierungsrunde. Trotzdem war sie mit ihrer Leistung "sehr zufrieden" im Kampfsporttempel Nippon Budokan.

Karateka Jasmin Jüttner in Tokio

Fotocredit: Imago

Jüttner (28) war als erste Karateka in der Disziplin Kata auf die Matte gegangen, in Tokio ist die Kampfkunst zum ersten und zunächst auch einzigen Mal olympisch. Zwar hätte sie sich "noch mehr gewünscht" als Platz acht, habe sich aber nichts vorzuwerfen, sagte Jüttner dem SID und erklärte stolz:
"Ich war die allererste Karate-Athletin der Welt, die jemals die olympische Matte betreten hat. Das macht mich sehr glücklich. Das war ein atemberaubendes Gefühl, ich war voller Adrenalin. Das war etwas ganz Besonderes, was es so nicht mehr geben wird."
Beim Kata demonstriert die Athletin oder der Athlet alleine auf der Matte verschiedene Angriffs- und Verteidigungstechniken, also Schläge und Tritte. Dabei stehen 102 festgelegten Kata zur Auswahl. Ein Kata darf im Turnier nur einmal präsentiert werden.
Neben Jüttner ist auch Ilja Smorguner (Idstein) in dieser Disziplin am Start. Im Freikampf (Kumite) hatten Weltmeister Jonathan Horne (Kaiserslautern) und Noah Bitsch (Waltershausen) das Ticket für Tokio gelöst. Bitsch startet am Freitag in seinen Wettbewerb in der Klasse bis 75 kg. Horne kämpft am Samstag in der Klasse über 75 kg um eine Medaille. Bei den nächsten Spielen 2024 in Paris verschwindet Karate wieder aus dem olympischen Programm.
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(SID)
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