Leichtathletik-Welt bangt um "Wales größten Zehnkämpfer" - Ben Gregory nach schwerem Fahrradunfall im Koma

Die Leichtathletik-Welt zittert um den früheren Zehnkämpfer Ben Gregory. Der 31 Jahre alte Waliser hat sich bei einem Fahrradunfall schwere Verletzungen zugezogen. Das teilte seine Lebensgefährtin Naomi Heffernan auf Instagram mit. Demnach erlitt er einen Schädelbruch, einen Nackenbruch und mehrere Hirnblutungen. Gregory liegt im Koma und ist auf lebenserhaltende Maßnahmen angewiesen.

Ben Gregory

Fotocredit: Getty Images

"Ich habe mich noch nie so verängstigt, hilflos und unwohl gefühlt", schrieb die Fitnesstrainerin und bat um "positive Gedanken und Gebete" für Gregory. "Diejenigen, die Ben kennen, wissen, wie stark er mental und körperlich ist. Er ist ein Kämpfer und wird das durchstehen", schrieb Heffernan in einer Instagram-Story.
Der walisische Leichtathletikverband schrieb auf Twitter: "Unsere Gedanken und Gebete gelten Bens Freunden und Familie. Seine Erfolge als Athlet sprechen für sich: Wales größter Zehnkämpfer aller Zeiten!"
Der 31-Jährige nahm an drei Commonwealth Games in Delhi, Glasgow und zuletzt 2018 an der Gold Coast teil. Gregory hält den walisischen Rekord im Zehnkampf. Inzwischen arbeitet er als Personal Trainer.
Zahllose Kollegen aus der Leichtathletik-Welt nahmen Anteil und sendeten Gregory Genesungswünsche über die sozialen Medien. Der frühere Weltmeister über 400 Meter Hürden, Dai Greene, schrieb bei Twitter: "Einer der nettesten und positivsten Menschen, mit denen ich die Ehre hatte, die Bahn zu teilen. Keep fighting, Ben!"

Mathews: "Einer der Besten"

Teamkollege Curtis Mathews erklärte: "Er ist ein ganz besonderer Mensch, der allen in seiner Umgebung Freude bereitet und nur das Beste im Leben verdient hat. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr ich hoffe, dass dieser Champion durchkommt, denn er ist wirklich einer der Besten von uns."
Am Montagabend dankte Freundin Heffernan für die zahlreiche Anteilnahme. "Wir haben ihm einige Genesungswünsche von Freunden vorgelesen", schrieb sie bei Instagram: "Wir haben keine Zweifel, dass Ben das durchstehen wird".
Ein weiterer Scan habe keine Veränderungen im Gehirn festgestellt, was ein gutes Zeichen sei. Dennoch werde es ein sehr langsamer Prozess werden. "Wir müssen geduldig sein", schrieb sie.
Bereits im Oktober 2020 war der 31-Jährige in London in einen Fahrradunfall verwickelt, war damals aber ohne schwere Verletzungen davongekommen.
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Quelle: Eurosport

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