Der Superstar der Szene, der das Handtuch erst beim Sprung gesehen hatte, konnte einen schweren Sturz nur mit Mühe verhindern. Duplantis reagierte nach seinem Versuch verägert, gestikulierte daraufhin verständnislos in Richtung des Handtuchs und blickte vorwurfsvoll zu den Offiziellen.
"Es ist lebensgefährlich", schimpfte Duplantis' Manager Daniel Wessfeldt nach dem Wettkampf gegenüber "Sportbladet". Es sei ein "menschlicher Fehler", doch das dürfe nicht passieren, kritisierte der Funktionär.
Die schwedische Zeitung selbst bezeichnete den Fehler der Verantwortlichen als einen "Skandal".
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Duplantis ließ sich von dem Schock nur kurz aus dem Konzept bringen.

Duplantis reagiert mit Weltjahresbestleistung

Er wiederholte den zweiten Versuch über 5,92 Meter, übersprang die Latte aber erst im dritten Anlauf - und wurde belohnt: Im Anschluss übersprang er 6,02 Meter und stellte damit eine neue Outdoor-Weltjahresbestleistung auf.
Es war der 43. Sprung des Schweden über 6 Meter. Erst im März hatte er beim Indoor-Wettkampf im serbischen Belgrad mit 6,20 Meter einen neuen Weltrekord aufgestellt.
Die Wettkämpfe in Oslo waren die vorletzten Entscheidungen vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften, die ab Mitte Juli in den Vereinigten Staaten ausgetragen werden.
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