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Christina Schwanitz beendet Kugelstoß-Karriere nach Bronze bei deutschen Hallen-Meisterschaften
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Publiziert 26/02/2022 um 17:48 GMT+1 Uhr
Die frühere Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat nach ihrer Bronze-Medaille bei den deutschen Hallen-Meisterschaften ihr sofortiges Karriereende verkündet. "Das war heute mein letzter Wettkampf", sagte die 36-Jährige unter Tränen in der Arena. Die zweimalige Europameisterin wurde am Samstag mit ihrer Saisonbestleistung von 18,49 m Dritte und verpasste damit ihren siebten Titel.
Christina Schwanitz
Fotocredit: Getty Images
Sara Gambetta (Halle) gewann in Leipzig mit persönlicher Bestleistung von 19,05 m vor Schwanitz' Vereinskollegin Katharina Maisch (18,54 m/LV Erzgebirge).
"Ich habe durch diesen Wettkampf entschieden, dass mein Karrierende gekommen ist - und zwar heute", betonte Vorjahressiegerin Schwanitz später noch einmal am "ARD"-Mikrofon. Sie werde "den Staffelstab jetzt an die anderen Mädels" weitergeben, sagte Schwanitz, die laut eigener Aussage nun bei der Bundeswehr im Sportbereich tätig sein wird.
Im vergangenen Jahr hatte sich der Saisonverlauf für die Weltmeisterin von 2015 nach einem Bandscheibenvorfall schwierig gestaltet. Bei den Olympischen Spielen in Tokio war Schwanitz in der Qualifikation gescheitert. Im Januar hatte sie in der "Freien Presse" angekündigt, ihre Karriere nach dieser Saison zu beenden.
Vor Beginn der DM-Wettkämpfe war in Leipzig eine Schweigeminute in Gedenken an die Opfer des Krieges in der Ukraine eingelegt worden, währenddessen wurde auf einem Videowürfel in der Mitte der Halle die ukrainische Flagge eingeblendet.
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