Leichtathletik

Wohnzimmer-Marathon: Verrückte Aktionen für guten Zweck

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Calvez Steven bei seinem Wohnzimmer-Marathon (Screenshot/@calvez.steven)

Fotocredit: facebook

VonJonas Klinke
02/04/2020 Am 10:42 | Update 02/04/2020 Am 10:50

Aufgrund der Corona-Epidemie wurden zahlreiche Marathon-Rennen abgesagt oder verschoben. Dennoch ist es möglich Marathons zu laufen, wie zahlreiche kreative Ideen von Hobby- und Profi-Sportlern zeigen. Nach dem Balkon-Marathon gab es nun den Wohnzimmer-Marathon. Ein ehemaliger Rugby-Spieler lief derweil die 42,195 Kilometer rund um sein Haus und eine Trial-Läuferin setzte noch einen drauf.

Nachdem vor zwei Wochen ein Hobby-Läufer aus Toulouse einen Marathon auf seinem Balkon absolvierte, lief Calvez Steven aus Paris am vergangenen Sonntag 42,195 Kilometer durch seine Wohnung. In 5:05 Stunden lief der 37-Jährige in seinem 20qm-Domizil 2000 Runden durch sein Wohnzimmer und seinen Esstisch. Sein Unterfangen streamte er sogar live bei Facebook.

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Ex-Rugby-Spieler sammelt für Krankenhaus

Auch der ehemalige Rugby-Spieler Romain Rochas versucht, sich trotz Ausgangssperre in Frankreich fitzuhalten. Statt in der Wohnung zu laufen, entschied er sich aber das gute Wetter zu nutzen und umrundete 844 Mal sein Haus. Dafür brauchte der 31-Jährige 8:34 Stunden.

Neben der sportlichen Betätigung hatte Rochas aber auch den karitativen Zweck im Sinn. So sammelte er rund um seinen Marathon 8000 Euro für ein Krankenhaus in Marseille.

Der schottische Speerwerfer James Campell hat zwar nur einen "Handtuchgarten", aber auch den nutzte er für einen Marathon.

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Trial-Läuferin spendet 8000 Masken und rennt 85 Kilometer

Doppelt so weit rannte die Trial-Läuferin Mélinda Morelle. Sie legte in ihrem Garten gleich 85 Kilometer zurück, in einer Zeit von zehn Stunden. Danach sagte sie der Zeitung "Le Parisien": "Ich wollte zeigen, dass es auch dann möglich ist seinen Sport auszuüben, wenn man zuhause bleibt."

Auch Morelle verband ihr Projekt mit einer Hilfsaktion für ein Krankenhaus: "Dank meines Bruders, der mich durch sein Geschäft sponsert, habe ich ein jährliches Stipendium für meine Reisen. Ich entschied mich, dieses Geld in eine Maskenspende für das Krankenhaus in La Roche-sur-Yon umzuwandeln."

Weil sich ihr Bruder zusätzlich an der Maskenspende beteiligte, sind 8000 Masken für das Krankenhaus zusammengekommen, welche im Laufe der Woche im Hospital ankommen sollen.

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