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Diamond League in Doha: Christoph Harting auf Platz fünf
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Publiziert 03/05/2019 um 21:38 GMT+2 Uhr
Diskus-Olympiasieger Christoph Harting (Berlin) hat beim Auftakt der Diamond League am WM-Schauplatz Doha den fünften Platz belegt. Beim überlegenen Sieg des schwedischen Vizeweltmeisters Daniel Stahl (70,56) kam der 29-Jährige auf solide 64,49 m. Zu Platz drei fehlten Harting allerdings mehr als zwei Meter. Caster Semenya zeigte sich nach ihrer CAS-Niederlage souverän.
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Stahl überbot den bisherigen Diamond-League-Rekord des Polen Piotr Malachowski (69,83) deutlich, warf dreimal über 70 Meter und bei seinem schlechtesten Wurf noch 69,50 m. Platz zwei ging an den Österreicher Lukas Weißhaidinger (66,90) vor dem Iraner Ehsan Hadadi (66,78).
Im umgebauten Khalifa International Stadium, in dem vom 27. September bis 6. Oktober die Weltmeisterschaften stattfinden, gelangen Harting bei sechs Versuchen nur zwei gültige Würfe. Einen WM-Start in Doha hatte der Bruder des mit Saisonende 2018 zurückgetretenen Robert Harting zuletzt offen gelassen.
Harting hatte Anfang März bei seinem zuvor einzigen Saisonwettkampf beim Winterwurf-Europacup im slowakischen Samorin mit 62,91 m Platz zwei belegt.
Caster Semenya überstreicht Ausnahmestellung
800-m-Olympiasiegerin Caster Semenya hat derweil zwei Tage nach ihrer Niederlage vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS beim Diamond-League-Auftakt ihre läuferische Ausnahmestellung unterstrichen.
Die 28 Jahre alte Südafrikanerin siegte über ihre Paradestrecke in 1:54,98 Minuten mit großem Vorsprung und bleibt seit September 2015 über die zwei Stadionrunden ungeschlagen.
"Das erste Rennen der Saison ist immer hart, deshalb war der Sieg wundervoll heute", sagte Semenya:
Caster Semenya bald außen vor?
Semenya, die vergeblich gegen die neue Testosteron-Regel des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF geklagt hatte, setzte sich am Schauplatz der kommenden WM (27. September bis 6. Oktober 2019) vor der Olympiazweiten Francine Niyonsaba (1:57,75) durch und blieb nur 73 Hundertstel über ihrer persönlichen Bestleistung.
Das Rennen in Doha dürfte erst einmal die letzte Möglichkeit gewesen sein, bei der Semenya und weitere betroffene Sportlerinnen ohne Anpassung ihres Testosteronspiegels über diese Strecke starten konnten. Die betreffenden neue Vorgabe der IAAF wird am 8. Mai wirksam.
Diese besagt, dass Athletinnen über bestimmte Strecken (400 m bis Meile) einen Grenzwert für körpereigenes Testosteron einhalten müssen. Dies zwingt Athletinnen mit "Differences of Sexual Development" (DSD) wie Hyperandrogenämie zur teils deutlichen künstlichen Senkung.
Niyonsaba hatte ebenfalls nach den neuen Regeln zu hohe Testosteronwerte bestätigt. Auch bei der Olympiadritten Margaret Wambui (Kenia), die in Doha Sechste wurde, soll dies zutreffen.
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