Eliud Kipchoge erlebt bei Tokio-Marathon Rückschlag vor Olympia in Paris: "Nicht jeden Tag Weihnachten"

Marathon-Star Eliud Kipchoge (39) hat auf dem Weg zu den Olympischen Spielen in Paris 2024 eine herbe Niederlage eingesteckt. Der ehemalige Weltrekordhalter aus Kenia landete beim Sieg seines Landmanns Benson Kipruto in der japanischen Hauptstadt Tokio nach 2:06:50 Minuten nur auf Platz zehn. Bei den Frauen gewann Sutume Asefa Kebede (2:15:55/Äthiopien).

Kipruto gewinnt Tokio-Marathon 2024 mit Streckenrekord

Quelle: Eurosport

"So ist das eben - nicht jeder Tag ist Weihnachten", sagte Kipchoge, der schon kurz vor der 20-Kilometer-Marke hatte abreißen lassen müssen. Er deutete an, dass "etwas in der Mitte des Rennens passiert ist". Der Doppel-Olympiasieger ging aber nicht genauer auf die Probleme ein.
Kipruto gewann mit Streckenrekord in 2:02:16 Stunden und verbesserte sich mit neuer persönlicher Bestleistung auf Platz fünf der ewigen Weltbestenliste.
Kipchoge will in Paris als erster Läufer der Geschichte sein drittes Olympia-Gold in Serie holen. Noch sei es "zu früh, um zu sagen", in welcher Form er bei den Spielen sein wird: "Ich werde nach Hause fliegen, mich entspannen und mit dem Training beginnen."
Kipchoge hatte seinen Marathon-Weltrekord im vergangenen Oktober verloren, der vor Kurzem bei einem Autounfall ums Leben gekommene Kelvin Kiptum lief damals 2:00:35 Stunden.
(SID)
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Kebede siegt mit Streckenrekord in Tokio und steigt in Top Ten ein

Quelle: Eurosport

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