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Leichtathletik-EM 2024: Malaika Mihambo qualifiziert sich mit europäischer Jahresbestleistung für das Finale
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Update 11/06/2024 um 16:25 GMT+2 Uhr
Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo (LG Kurzpfalz) hat sich mit einer beeindruckenden Vorstellung für das EM-Finale qualifiziert. Die zweimalige Weltmeisterin stellte in der Qualifikation am Dienstagvormittag in Rom gleich in ihrem ersten Versuch mit 7,03 m eine europäische Jahresbestleistung auf und sicherte sich scheinbar mühelos ihr Ticket für die Entscheidung am Mittwoch (20:54 Uhr).
Malaika Mihambo hat sich mit einer starken Leistung für das EM-Finale im Weitsprung qualifiziert
Fotocredit: Getty Images
"Ich wusste, dass es weit gehen kann", sagte Mihambo, im Training in den vergangenen zwei Wochen habe sie noch einmal "etwas drauflegen" können: "Ich hoffe, dass es morgen nochmal besser wird."
Die 30-Jährige, die erstmals in dieser Saison die 7-Meter-Marke knackte, geht die Titelkämpfe in Italien ohne großen Druck an.
"Für mich ist es auf jeden Fall eine Meisterschaft, die ich sehr ernst nehme", hatte die Europameisterin von 2018 im Vorfeld gesagt. "Aber natürlich ist klar, dass in Paris dann im Sommer der absolute Höhepunkt gesetzt wird."
Bei den Sommerspielen in Frankreich möchte die 30-Jährige als erste Weitspringerin überhaupt zwei Olympiasiege in Folge holen.
Bei den vergangenen Europameisterschaften in München war Mihambo coronageschwächt an den Start gegangen und hatte Silber gewonnen.
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Malaika Mihambo ist bei der EM in Rom auf Kurs
Fotocredit: Imago
Deutsche Staffeln legen gut los
Die deutschen Sprint-Staffeln haben indes geschlossen die Vorläufe überstanden und greifen am letzten Wettkampftag am Mittwoch nach Medaillen. Die von Gina Lückenkemper angeführten Titelverteidigerinnen über 4x100 m zogen als viertschnellstes Quartett in das Finale ein.
Sophia Junk (Rhein-Wied), Nele Jaworski (Wolfsburg), Lückenkemper und Schlussläuferin Rebekka Haase (Wetzlar) benötigten 42,47 Sekunden. Die Männer mit Kevin Kranz (Wetzlar), EM-Finalteilnehmer Owen Ansah (Hamburg), Deniz Almas (Wolfsburg) und Lucas Ansah-Peprah (Hamburg) kamen als Sieger ihres Vorlaufs in 38,43 Sekunden weiter.
Auch die DLV-Staffeln über 4x400 m meisterten ihre Vorläufe ohne größere Probleme. Die Frauen mit Skadi Schier, Alica Schmidt (beide Berlin), Luna Bulmahn (Wolfsburg) und Eileen Demes (Neu-Isenburg) kamen in 3:25,90 Minuten auch ihrem Olympia-Traum einen großen Schritt näher.
Dem Männer-Team mit Manuel Sanders (Dortmund), Marc Koch, Lukas Krappe (beide Berlin) und Tyrel Prenz (Potsdam) gelang in 3:01,44 die drittbeste Zeit am Dienstagvormittag.
geringe Medaillenchancen für Kaul
Zehnkampf-Titelverteidiger Niklas Kaul hat trotz seiner großen Stärken im Speerwurf und über die abschließenden 1500 m dagegen kaum noch Chancen auf eine EM-Medaille. Der Europameister stellte am Dienstag im Diskuswurf zwar mit 49,89 m eine persönliche Bestleistung auf.
Über die 110 m Hürden zum Auftakt des zweiten Wettkampftages blieb er in 14,91 Sekunden aber klar unter seinen Erwartungen. Übersprungene 4,90 m im Stabhochsprung waren solide.
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Niklas Kaul stellte beim Diskus eine neue persönliche Bestleistung auf
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Kaul ist derzeit Siebter. In Führung nach acht Disziplinen liegt der Este Johannes Erm mit 7207 Punkten. Den Silberrang hat Makenson Gletty (7146) inne. Dritter vor der abschließenden Abendsession ist der Norweger Markus Rooth (7096).
Bester Deutscher ist Manuel Eitel, der sich im Stabhochsprung auf 5,00 m steigerte, als Sechster (6837). Felix Wolter (6746) belegt den zwischenzeitlichen achten Rang, der vierte DLV-Starter Tim Nowak (6567) liegt auf Position 15.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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