EM 2026 in Birmingham: Heftiger Sturz beendet Traum von Franziska Schuster - Jean Paul Bredau bucht Final-Ticket

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Hürdensprinterin Franziska Schuster (Leverkusen) hat bei der Leichtathletik-WM 2026 in Birmingham für einen Schreckmoment gesorgt. Die deutsche Meisterin stürzte in ihrem Halbfinale heftig und schied aus. Jean Paul Bredau hat dagegen wie vor zwei Jahren in Rom das Finale über 400 Meter erreicht. Vanessa Mikitenko (Trier) kam in der Entscheidung über 5000 Meter auf einen ordentlichen 14. Platz.

Bitteres Aus im Halbfinale: Schuster stürzt schmerzhaft in die Hürden

Quelle: Eurosport

Jean Paul Bredau gewann sein Halbfinale über 400 Meter in 44,86 Sekunden und zog als Fünfschnellster in die Medaillen-Entscheidung am Mittwoch (21:50 Uhr MESZ live im TV bei Eurosport) ein.
"Wir laufen einfach mal und gucken, was am Ende dabei rumkommt", sagte Bredau, 2024 Final-Siebter, im "ZDF" zu seinen Erwartungen.
"Ich würde sagen, wie bei Florian Bremm", so der Potsdamer. Der 5000-m-Läufer hatte am Montag Silber geholt,
Halbfinalschnellster war der Franzose Muhhammad Abdallah Kounta (44,38). Thorben Finke (Sögel) schied mit 45,66 Sekunden aus.

Schuster nach Sturz: "Ist das gerade wirklich passiert?"

Franziska Schuster stürzte in ihrem Halbfinale über 100 m Hürden heftig, damit platzte ihr Traum vom Einzug ins Finale schmerzhaft. Die 24-Jährige verletzte sich bei dem Missgeschick aber nicht.
Schuster, die ihre Bestzeit in dieser Saison auf starke 12,69 Sekunden gesteigert hatte, blieb an der siebten Hürde hängen und krachte dann mit voller Wucht in das achte Hindernis.
"Das war mein erster Sturz. Ich glaube, deswegen stehe ich gerade so unter Schock und ich denke mir: 'Ist das gerade wirklich passiert?'", sagte Schuster im "ZDF".
Wie Schuster verpassten auch Rosina Schneider (Sulz) und Lia Flotow (Rostock) den Endlauf. Schneider fehlten nach 12,96 Sekunden als Dritte ihres Halbfinals nur drei Hundertstelsekunden zum Weiterkommen, Flotow kam in 13,02 Sekunden auf Platz fünf in ihrem Lauf.

Mikitenko zeigt ordentlichen Lauf über 5000 Meter

Einen Tag nach dem Silber-Coup von Florian Bremm hat Vanessa Mikitenko (Trier) über 5000 Meter eine ähnliche Überraschung wie erwartet verpasst, die U23-Vize-Europameisterin erkämpfte sich bei ihrer ersten ganz großen Meisterschaft in Birmingham nach 15:54,49 Minuten aber einen ordentlichen 14. Platz.
In einem taktischen Rennen war Nadia Battocletti im Alexander Stadium erneut nicht zu schlagen, die Italienerin verteidigte ihren Titel dank eines starken Schlussspurts in 15:37,84 Minuten.
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"Der ist weit!" Hummel haut einen raus und holt Silber

Quelle: Eurosport

Die Spanierin Marta Garcia (15:39,98) verhinderte einen italienischen Doppelsieg, Battoclettis Landsfrau Micol Majori (15:40,65) holte Bronze. Europas Jahresschnellste Maureen Koster (15:41,51/Niederlande) landete "nur" auf Platz sechs.
Die erst 21 Jahre alte Mikitenko ist die Tochter der ehemaligen deutschen Spitzen-Läuferin Irina Mikitenko. Bisher konnte nur eine deutsche Läuferin über 5000 Meter eine EM-Medaille gewinnen, Konstanze Klosterhalfen rannte vor vier Jahren in München sogar zu Gold.
(SID)
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100 Meter: Ansah holt Bronze - Drama um Top-Favorit Jacobs

Quelle: Eurosport


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