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EM 2026 in Birmingham: Jean Paul Bredau verpasst EM-Coup über 400 Meter - Hammerwerferin Aileen Kuhn abgeschlagen
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Publiziert 12/08/2026 um 22:17 GMT+2 Uhr
Beim 400-Meter-Triumph von "Local Hero" Matthew Hudson-Smith hat Jean Paul Bredau (Wolfsburg) bei der EM in Birmingham die nächste Sensation eines deutschen Sprinters verpasst. 24 Stunden nach dem Bronze-Coup von Owen Ansah über die 100 m rannte der deutsche Meister die Stadionrunde in 44,93 Sekunden und wurde damit Fünfter. Hammerwerferin Aileen Kuhn verpasste indes eine Top-Platzierung.
Bredau verpasst Medaille - Hudson-Smith triumphiert über 400 m
Quelle: Eurosport
Von Europarekordler Hudson-Smith, Olympia-Zweiter von Paris und Vize-Weltmeister von 2023, erwarteten die britischen Fans nichts weniger als den Titel.
Der 31-Jährige wuchs in Birmingham auf, begann im Alexander Stadium mit der Leichtathletik, für die Titelkämpfe wurde eine temporäre Tribüne nach ihm benannt - der Druck war also immens.
Doch Hudson-Smith blieb cool, holte nach 44,17 Sekunden sein insgesamt drittes EM-Gold über die 400 m.
Silber ging an Muhammad Abdallah Kounta (44,40/Frankreich), Bronze holte der Niederländer Jonas Phijffers mit neuem Landesrekord (44,41).
- EM 2026: Ergebnisse und Zeitplan
Thorben Finke (SV Sigiltra Sögel) war im Halbfinale ausgeschieden.
Vor 24 Jahren gewann zuletzt ein deutscher Sprinter eine EM-Medaille über die 400 m, Ingo Schultz holte 2002 in München sogar den Titel.
Kuhn ohne Chance bei Kosonens EM-Show
Hammerwerferin Aileen Kuhn (Frankfurt) hat indes eine Top-Platzierung verpasst. Beim Gold-Triumph von Silja Kosonen (Finnland) kam die 22-Jährige nicht über 68,24 Meter und Platz zehn hinaus. Kuhn blieb fast vier Meter unter ihrer Saisonbestleistung.
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Hammerwerferin Aileen Kuhn bei der EM
Fotocredit: Getty Images
Hinter Kosonen (76,28 m) sicherte sich die Italienerin Sara Fantini nach Gold vor zwei Jahren diesmal Silber (74,35), Bronze ging an Beatrice Nedberge Llano (72,88/Norwegen).
Die Weltrekordlerin und dreimalige Olympiasiegerin Anita Wlodarczyk (Polen) verpasste als Vierte ihre siebte EM-Medaille nur um 51 Zentimeter. Samantha Borutta (Frankfurt) und Jada Julien (Chemnitz) waren in der Qualifikation ausgeschieden.
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(SID)
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