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Leichtathletik-EM: Lucas Ansah-Peprah folgt Owen Ansah ins Halbfinale - auch Heiko Gussmann über 100 Meter im Semifinale
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Update 11/08/2026 um 15:12 GMT+2 Uhr
Sprinter Owen Ansah wird bei seinem mit Spannung erwarteten Auftritt über 100 m bei der EM in Birmingham am Dienstagabend von zwei Teamkollegen begleitet. In den Vorläufen erreichte Lucas Ansah-Peprah am Vormittag bei starkem Gegenwind in 10,52 Sekunden die achtbeste Zeit und gehörte damit zu den zwölf Läufern, die sich neben zwölf gesetzten Startern für das Halbfinale qualifizierten.
Kolbe sorgt für Aufsehen - Italien-Rekord für Coiro
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"Das war eine richtige Windlotterie hier mit drei Metern Gegenwind. Halbfinale war das Ziel, ich bin einfach froh. Und jetzt guck ich einfach mal, was danach geht", sagte Ansah-Peprah im "ZDF".
Der deutsche Rekordhalter Ansah (9,98), drittbester Europäer des Jahres, war direkt für das Halbfinale am Abend (21:32 Uhr MESZ live bei Eurosport und HBO Max) gesetzt. Auch Vizemeister Heiko Gussmann durfte auf den Vorlauf verzichten. Das Finale findet im Anschluss um 22:47 Uhr statt.
Ansah droht eine Vierjahressperre, weil er im Juli einen Dopingtest verweigert haben soll. Der Hamburger ist nicht suspendiert, darf somit bis zu einer Entscheidung in seinem Fall laufen.
Allerdings droht ihm die nachträgliche Aberkennung seiner Ergebnisse seit Anfang Juli und damit auch möglicher Erfolge in Birmingham.
Kolbe erreicht Meilenstein
Für das Highlight zu Beginn des zweiten Wettkampftages sorgte 800-m-Läuferin Smilla Kolbe. Die Frankfurterin ließ sich in ihrem Vorlauf von der britischen Olympiasiegerin Keely Hodgkinson (1:57,28) zum Halbfinal-Ticket und vor allem zur persönlichen Bestzeit von 1:57,80 Minuten ziehen - seit 1990 (!) war keine deutsche Läuferin unter 1:58 geblieben.
"Ich wusste, dass ich in guter Form bin. Ich brauchte nur mal einen Lauf, um das auch zu zeigen", sagte die deutsche Meisterin. Olympia-Halbfinalistin Majtie Kolberg gab in ihrem Lauf wegen Problemen am Oberschenkel nach nur 200 m auf.
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Smilla Kolbe läuft über 800 Meter zur persönlichen Bestzeit von 1:57,80 Minuten
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Richter verpasst Diskusfinale
Von drei deutschen Diskuswerfern erreichte nur Henrik Janssen das Finale am Donnerstag (21:45 Uhr). Der EM-Fünfte von 2024 war mit 65,42 m Drittbester der Qualifikation.
Steven Richter, der in dieser Saison mit 74,00 m auf der "Segelwiese" in Ramona/Oklahoma auf Platz vier der "ewigen" Weltbestenliste vorgerückt war, war in der ersten Gruppe bei schwierigen Windbedingungen nicht über 62,02 m hinausgekommen und schied als 13. ebenso wie Marius Karges (15.) aus. "Das ist richtig blöde gelaufen", sagte Richter im "ZDF".
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Steven Richter verpasst Diskusfinale bei der EM in Birmingham
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Hochspringer Wendrich im Finale, Hürdenläuferin Demes raus
Ins Finale schaffte es Hochspringer Falk Wendrich, der in der Qualifikation mit 2,23 m seine Saisonbestleistung einstellte.
Eileen Demes verpasste über 400 m Hürden als Dritte ihres Halbfinals trotz Saisonbestzeit von 54,63 Sekunden den Endlauf knapp, 13 Hundertstel fehlten der deutschen Meisterin. Als eine der zwölf Besten des Qualifikations-Zeitraums war Demes für das Semifinale gesetzt gewesen.
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(SID)
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