Leichtathletik-EM 2026: Smilla Kolbe verpasst 800-m-Finale extrem knapp - im Halbfinale fehlen zwei Hundertstel

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Zwei Hundertstel machten den Unterschied: Smilla Kolbe hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham hauchdünn das Finale über 800 m verpasst. Die 24-jährige deutsche Meisterin kam im zweiten Halbfinale in 1:58,21 Minuten auf Platz sechs, die Französin Clara Liberman (1:58,19) lag im Zielsprint knapp vor Kolbe und zog als eine der beiden weiteren Zeitbesten in den Endlauf ein.

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Quelle: Eurosport

Für die direkte Qualifikation hätte Kolbe unter die besten drei ihres Rennens kommen müssen. Kolbe war im Vorlauf in 1:57,80 Minuten als erste deutsche Läuferin seit 1990 unter 1:58 geblieben.
Als Schnellste ins Finale am Freitag (22,46) zog die britische Olympiasiegerin Keely Hodgkinson (1:57,38) ein, auch Hürden-Weltmeistein Femke Broeders-Bol aus den Niederlanden (1:57,46) hinterließ einen starken Eindruck.
Mitfavoritin Audrey Werro (Schweiz) stürzte im ersten Halbfinale übel und kam abgeschlagen als Letzte ins Ziel. Die Jury sah aber keine Schuld bei Werro und ließ sie nachträglich wie die ebenfalls gestürzte Litauerin Gabija Galvydyte ins Finale einziehen, das nun mit zehn Läuferinnen ausgetragen wird.
Werro war im Juni in Paris 1:53,80 Minuten und damit die drittbeste Zeit der Geschichte gelaufen.
(SID)
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