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Leichtathletik-EM 2026: Yemisi Mabry holt Bronze im Kugelstoßen - erste deutsche Medaille in Birmingham
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Update 10/08/2026 um 23:45 GMT+2 Uhr
Erst die Hochzeit, dann die nächste Medaille: Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Mabry hat ihrem Traumjahr das nächste Highlight hinzugefügt. Die 27-Jährige gewann in Birmingham mit 19,50 m wie vor zwei Jahren EM-Bronze und bescherte dem deutschen Team damit einen Start nach Maß in die Titelkämpfe.
Der Stoß zu Bronze: Mabry holt erste deutsche Medaille
Quelle: Eurosport
"Man sollte sich über jede Medaille freuen", sagte Mabry bei der "ARD": "Und die habe ich mir heute hart erkämpft und freue mich darüber."
Während ihr Ehemann Tyler auf der Tribüne mitfieberte, musste sich Mabry im Alexander Stadium nur der alten und neuen Europameisterin Jessica Schilder aus den Niederlanden (20,73 m) und deren Landsfrau Jorinde van Klinken (19,64) geschlagen geben.
Weltmeisterin Schilder holte mit der größten EM-Weite seit 28 Jahren zum dritten Mal in Folge kontinentales Gold.
Schon in der Qualifikation am Morgen hatte Mabry mit einem Stoß auf 19,25 m ihre Ambitionen unterstrichen und war als Beste in den Showdown um die Medaillen eingezogen. "Wie weit es im Finale geht? Lassen wir uns überraschen", hatte die Mannheimerin danach gesagt.
Dann reichte es für Mabry zwar nicht mehr zum Titel, für den sie deutlich persönliche Bestleistung hätte stoßen müssen, aber immerhin zur nächsten Medaille.
Erst Hochzeit, dann EM-Bronze für Mabry
Auch privat erlebte Mabry in diesem Jahr bereits einen ganz besonderen Moment. Im März heiratete die gläubige Christin den früheren Football-Profi Tyler Mabry und nahm anschließend dessen Nachnamen an. Die Hochzeit machte sie mit Bildern in den sozialen Medien öffentlich, bei der EM trat die Kugelstoßerin erstmals bei einem Großereignis als Yemisi Mabry an.
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Yemisi Mabry (Mitte) feiert ihre Bronzemedaille im Kugelstoßen mit den Teamkolleginnen
Fotocredit: Getty Images
Olympia-Gold hatte sie vor zwei Jahren noch unter ihrem Mädchennamen Ogunleye gewonnen, mit EM-Bronze holte Mabry bereits ihre dritte Medaille bei einer großen internationalen Freiluft-Meisterschaft: Auf dem Weg zu ihrem Coup von Paris war sie bei der EM in Rom Dritte geworden.
Katharina Maisch (LV 90 Erzgebirge/18,39) und U23-Europameisterin Nina Ndubuisi (Schorndorf/18,21) wurden am Montag Siebte und Achte.
Favorit Fabbri Nonplusultra bei den Männern
Im Finale des Männer-Wettbewerbs setzte sich Leonardo Fabbri durch. Der 29-jährige Italiener, der als Favorit in den Wettbewerb gegangen war, holte mit seinem besten Wurf über 22,31 m Gold. Dahinter folgt Fabbris Landsmann Zane Weir mit 21,12 m, während Bronze an Wictor Pettersson aus Schweden (20,97 m) ging.
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Der Stoß zu Gold: Fabbri in eigener Liga
Quelle: Eurosport
Als bester Deutscher im Finale belegte Eric Maihöfer Platz zwölf, Georg Harpf war in der Qualifikation ausgeschieden.
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(SID)
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Silber! Nur Ingebrigtsen schneller als sensationeller Bremm
Quelle: Eurosport
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