Heß hatte in der Qualifikation groß aufgetrumpft und war mit deutschem Rekord von 17,52 m ins Finale eingezogen.
Er hatte dabei den die 26 Jahre alte Bestmarke von Jörg Frieß um 21 Zentimeter verbessert. Im Finale gelangen ihm allerdings nur zwei gültige Versuche. Es gewann der Portugiese Nelson Evora mit 17,20 vor Fabrizio Donato aus Italien (17,13). Am Samstag siegte Heß' Trainingskollegin Kristin Gierisch (Chemnitz) in der Dreisprung-Konkurrenz der Frauen.
Ein zufriedener Heß sagte hinterher: Ich habe Bronze gewonnen, nicht Gold oder Silber verloren Ich kann mit dem Wettkampf ganz zufrieden sein. Natürlich werde ich jetzt an der Quali-Leistung gemessen, aber für mich persönlich war es eine gute Weit. Die Zwei vorne haben das mit ihrer Erfahrung heute gemacht, die waren ein bisschen kaltschnäuziger
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Im vergangenen Jahr hatte Heß seinen internationalen Durchbruch: Zunächst gewann er bei der Hallen-WM in Portland die Silbermedaille, bei der Freiluft-EM in Amsterdam gab es für ihn dann Gold. Es war der erste EM-Titel eines deutschen Dreispringers nach 45 Jahren. Bei den Olympischen Spielen in Rio war Heß allerdings in der Qualifikation ausgeschieden.
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