Leichtathletik: US-Anti-Doping-Behörde USADA fordert Dopingproben von Olympiasieger Mo Farah an

Nach den Vorwürfen gegen den umstrittenen Leichtathletik-Trainer Alberto Salazar hat die US-Anti-Doping-Behörde USADA offenbar Dopingproben des viermaligen Olympiasiegers Mo Farah angefordert. Nach Informationen der Daily Mail sollen diese Proben auf verbotene Substanzen nachgetestet werden. Die britische Agentur UKAD habe aber vor einer Freigabe der Proben noch um weitere Informationen gebeten.

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Zuletzt hatte die russische Hacker-Organisation Fancy Bears verschiedenen Medien einen USADA-Untersuchungsbericht über das Nike Oregon Project zugespielt, das von Salazar gecoacht wird. Neben Farah gehören dazu unter anderem auch 1500-m-Olympiasieger Matthew Centrowitz und der Marathon-Dritte von Rio, Galen Rupp (beide USA).
Salazar wird in dem Bericht beschuldigt, auf gefährliche Weise die Leistung seiner Athleten gesteigert zu haben. Demnach sei es "nahezu sicher", dass Salazar gegen Anti-Doping-Bestimmungen verstoßen habe.
Sowohl Farah als auch Salazar haben jegliche Vorwürfe zurückgewiesen. "Ich bin ein sauberer Athlet, habe niemals die Regeln gebrochen", hatte Farah in einer Stellungnahme mitgeteilt.
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