WM Doha: Caster Semenya will nur über 800m starten

Bei der WM in Doha (27. September bis 6. Oktober) will die zweimalige Olympiasiegerin Semenya nur über 800m an den Start gehen und hat bei einer Niederlage im juristischen Streit um die "Testosteron-Regel" einen Streckenwechsel ausgeschlossen. "Wenn ich nicht die 800 m laufe, laufe ich gar nicht bei der WM", sagte sie nach ihrem Sieg beim Diamond-League-Meeting in Stanford/USA.

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"Keine 1500 m und auch nichts anderes. Ich werde dann Urlaub machen. Mein Ziel ist die Titelverteidigung über 800 m."

Semenya kämpft mit aller Macht

Die umstrittene Testosteron-Regel des Weltverbandes IAAF ist derzeit für die Südafrikanerin Semenya aufgehoben. Läuferinnen mit "Differences of Sex Development" (DSD) sollen nach den Vorstellungen der IAAF nur dann auf den Strecken zwischen 400 m und der Meile bei den Frauen starten dürfen, wenn sie ihren erhöhten Testosteronspiegel durch die Einnahme von Medikamenten unter einen Grenzwert drücken. Derzeit liegt der Fall beim Schweizer Bundesgericht.
Semenya erklärte zudem, weder an ein Karriereende noch an eine Aufgabe im Kampf gegen die Regel zu denken. Vielmehr nahm sie bereits die kommenden drei Olympischen Spiele ins Visier. "Ich erwarte, dass ich in Tokio (2020) bin, ich erwarte, dass ich in Paris (2024) und Los Angeles (2028) bin."
Die Auseinandersetzung mit der IAAF sei "wie ein Krieg". "Da gibt man nicht auf. Wenn sie mich heute schlagen, schlage ich sie morgen", sagte sie: "Ich tue dies für alle, die nicht für sich selbst kämpfen können."
(SID)
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