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So lief Tag 3 der Leichtathletik-WM: Stabhochsprung-Star Duplantis holt Weltrekord - Ruppert verpasst Medaille
Von Andreas Schulz | Update 15/09/2025 um 16:00 GMT+2 Uhr
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15:54
Damit endet der dritte Wettkampftag der Leichtathletik-WM in Tokio mit einem großen Highlight. Duplantis krönt sich zum dritten Mal zum Weltmeister und kassiert zudem 100.000 US-Dollar Prämie für seinen Weltrekord.
Ich verabschiede mich für heute aus dem Liveticker und wünsche weiterhin viel Spaß bei Eurosport.de!
15:50
Und er schafft es!!! Im dritten Versuch überfliegt Duplantis die 6,30 Meter. Das ist ein neuer Weltrekord. Die Latte wackelt, bleibt aber liegen. Die Konkurrenten sind die ersten Gratulanten und jubeln mit dem Schweden, der nun zu einer weiteren seiner vielen Ehrenrunden antritt.
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Fotocredit: Getty Images
15:43
Der Superstar der Leichtathletik startet den zweiten Anlauf. Und es ist noch knapper als beim ersten Mal. Die Latte fällt erst, als Duplantis diese schon überflogen hat. Er bleibt nur knapp hängen. Ein Versuch bleibt ihm also noch.
15:37
Duplantis animiert die 55.000 Zuschauer im Olympiastadion. Es gibt Standing Ovations. Er reißt die Latte, mit der Hüfte und dem rechten Arm bleibt er hängen. Das war aber knapp ... Der 25-Jährige muss in den zweiten Versuch gehen.
15:32
Weiter geht es mit 6,20 m: Karalis versucht sein Glück. Das ist seine letzte Chance. Aber er bleibt erneut hängen und muss sich damit wie nicht anders erwartet mit Silber zufrieden geben. Für Duplantis beginnt somit die Rekordjagd. Er legt 6,30 m auf. Das wäre Weltrekord ...
15:26
Während Karalis an den 6,05 Metern hängen bleibt, ist Duplantis schon auf 6,10 m weitergezogen. Diese Höhe nimmt der Schwede problemlos. Der Grieche versucht sich damit an 6,15 m, scheitert allerdings knapp. Duplantis legt einen perfekten Versuch nach und joggt aus ...
Ditaji Kambundji krönt sich außerdem über 100 m Hürden zur Weltmeisterin. Die 33-Jährige stellt in 12,24 Sekunden einen neuen Schweizer Rekord auf. Silber geht an Tobi Amusan aus Nigeria, Bronze an die Amerikanerin Grace Stark.
15:16
Im Stabhochsprung holt sich Kurtis Marschall mit 5,95 m Bronze. Die sechs Meter überspringt der Australier zwar nicht, aber für Edelmetall hinter Karalis und Superstar Duplantis reicht es allemal. Kendricks wird Vierter.
Hammerwerferin Aileen Kuhn erkämpft sich im Finale zudem den neunten Platz. Die U23-Europameisterin aus Frankfurt erzielt 71,57 m und kann in ihrem ersten großen Endkampf nicht wie erhofft ihre Bestleistung von 72,53 m angreifen. Gold geht an Rogers vor den beiden Chinesinnen Zhao und Zhang.
15:07
Daniel Michalski aus den USA zieht das Tempo nun richtig an. Ruppert fällt weit zurück. Der US-Amerikaner kann seine Führung aber nicht mehr halten.
Gold holt überraschend Geordie Beamish aus Neuseeland. Er geht auf den letzten Metern an Soufiane El Bakkali aus Marokko vorbei. Edmund Serem aus Kenia gewinnt Bronze. Ruppert wird am Ende Zwölfter. Buchholz landet auf Position 15.
15:02
Bei der 2000-m-Marke ist Ruppert weiterhin ganz vorne dabei. Das Tempo ist nicht das schnellste, die Männer sparen sich wohl ihre Körner für den Schlusssprint auf. Einen Sturz gab es auch noch nicht.
14:57
Duplantis und auch Karalis überfliegen die 6,00 m souverän. Marschall und Kendricks scheitern zunächst. Die Medaillenentscheidung rückt langsam näher.
Ebenfalls um Edelmetall geht es über 3000 m Hindernis. Frederik Ruppert geht mit der drittschnellsten Zeit des Jahres in das Rennen. Auf der ersten Runde bleibt der Deutsche in der Führungsgruppe. Als zweiter DLV-Starter ist Niklas Buchholz am Start.
14:45
Kendricks schafft es über die 5,95 m. Auch Marschall folgt dem US-Amerikaner im zweiten Versuch. Für Karalis wird es dagegen knapp. Der Grieche konnte zwei Mal die Höhe nicht überspringen. Im letzten Versuch gelingt es ihm allerdings. Es geht also auf die 6,00 m.
Über die 1500 m geht es für Robert Farken um den Einzug ins Finale. Er liegt auf den letzten 100 Metern noch weit vorne, in einem Gedränge fällt er aber auf den letzten Platz zurück.
14:33
Simon Batz scheitert in der Weitsprung-Qualifikation als 17. und verpasst damit das Finale. Der Schweizer Zehnkämpfer Simon Ehammer schafft es dagegen auf Rang elf in die Medaillenentscheidung. Die größte Weite hält am Ende der Jamaikner Tajay Gayle mit 8,28 m, gefolgt von Lescay und Tentoglou.
Beim Hammerwurf wird derweil Rogers ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Kanadierin wirft im zweiten Versuch auf 80,51 m und hat damit knapp vier Meter Vorsprung vor der Chinesin Zhao Jie (76,54). Aileen Kuhn liegt mit 69,30 m auf Rang neun.
14:26
Höhentechnisch nähern wir uns langsam aber sicher der 6-Meter-Marke: Karalis, Marschall, Collet, der Niederländer Menno Vloon und Sondre Mogens Guttormsen aus Norwegen überfliegen allesamt die 5,90 m.
Kendricks und Topfavorit Duplantis lassen aus. Es geht weiter mit 5,95 m. Und dann greift auch der Superstar wieder zum Stab. Lässig überfliegt Duplantis die Latte. Damit hat er sofort wieder die Führung inne, da er ja einige Höhen ausgelassen hatte. Karalis und Marschall scheitern zunächst an dieser Höhe.
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Fotocredit: Getty Images
14:09
Bo Kanda Lita Baehre scheitert im Stabhochsprung zum dritten Mal an der Höhe von 5,85 m. Damit ist der Wettkampf für den Düsseldorfer beendet. Er wird am Ende Zehnter.
Die Hammerwurf-Entscheidung bei den Frauen startet nun ebenfalls. Aileen Kuhn geht aus deutscher Sicht an den Start. Olympiasiegerin Camryn Rogers aus Kanada startet mit 78,09 m in den Wettbewerb. Gute Nachrichten gibt es zudem von den 110 m Hürden: Der Deutsche Gregory Minoue schafft es tatsächlich über die Zeit ins Halbfinale.
13:56
Weiter geht's beim Stabochsprung: Duplantis und Kendricks starten in die nächste Höhe. 5,85 m sind für beide kein Problem. Kurtis Marschall (Australien) und Thibaut Collet (Frankreich) folgen ebenfalls. Lita Baehre scheitert dagegen an dieser Höhe. Der Deutsche läuft durch. Das ist Kopfsache.
Insgesamt acht Sportler konnten zuvor die 5,75 m überspringen und sind damit noch im WM-Rennen.
13:47
Tajay Gayle setzt in der Weitsprung-Qualifikation eine neue Bestweite - der Jamaikaner landet bei 8,28 m. Lester Lescay schafft es auf 8,21 m. Shi steigerte sich zuvor ebenfalls – auf 8,08 m.
Bei Batz geht es auch nach vorne. Der 22-jährige Deutsche landet bei 7,92 m und klettert damit auf Rang sechs in Gruppe A. Das könnte dennoch knapp werden. Die zwölf Besten qualifizieren sich für das Finale.
13:43
Bei den 110 m Hürden geht es nun ebenfalls in die Vorläufe. Die vier schnellsten Läufer jedes Vorlaufs sind für das Halbfinale qualifiziert, dazu die vier darauffolgenden Zeitschnellsten.
Der deutsche Starter Manuel Mordi ist auf der Innenbahn in Heat 1 am Start. Der Hamburger kommt aber überhaupt nicht in seinen Rhythmus und wird Letzter (14,25 Sekunden). Gregory Minoue aus Düsseldorf wird Fünfter in seinem Vorlauf (13,50 Sekunden). Da muss der 23-Jährige am Ende auf die Zeit schauen und noch abwarten ... Aktuell hat er das kleine 'q'.
13:37
Im Stabhochsprung sind die Athleten mittlerweile bei 5,75 m angekommen. Für Karalis und Kendricks kein Problem. Auch Altstar Renaud Lavillenie überspringt diese Höhe im ersten Versuch. Lita Baehre muss dagegen über seinen dritten Anlauf gehen. Er schafft es aber und ist damit weiter dabei.
Duplantis lässt dagegen aus. Für den absoluten Überflieger geht der Wettkampf natürlich erst bei anderen Höhen richtig los.
13:21
Im Weitsprung der Männer ist ebenfalls die Qualifikation gestartet. Der amtierende Weltmeister und Olympiasieger Miltiadis Tentoglou ist schon sicher im Finale. 8,17 Meter springt der Grieche gleich in seinem ersten Versuch. 8,15 m sind verlangt, um sich sicher zu qualifizieren.
Der deutsche Starter, Simon Batz, hat aktuell mit 7,77 m als Sechster seiner Gruppe weiterhin Chancen, muss sich aber noch steigern. Neben Tentoglou haben bisher Tajay Gayle aus Jamaika, der Italiener Mattia Furlani (beide 8,07 m), Shi Yuhao aus China und der Bulgare Bozhidar Saraboyukov (beide 8,04 m) die 8-Meter-Marke übersprungen.
13:12
Alison dos Santos, der Hürden-Weltmeister von 2022, ist in Vorlauf 2 als Zweiter im Ziel (48,48 Sekunden). Auch Owe Fischer-Breiholz (48,81) kann sich direkt dahinter als Dritter für das Halbfinale qualifizieren. Tokyo-Olympiasieger Karsten Warholm (48,56) ist ebenfalls eine Runde weiter. Für Joshua Abuaku (49,41), der als Fünfter seines Vorlaufs ins Ziel kam, reicht es nicht.
Emil Agyekum macht es dagegen sehr stark. Mit 48,33 Sekunden kommt er als Zweiter seines Vorlaufs ins Ziel. Auf den letzten Metern lässt es der gebürtige Berliner sogar auslaufen.