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Leichtathletik-WM 2025: Hammer-Hoffnung Merlin Hummel meistert Qualifikation und erreicht locker das Finale
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Publiziert 15/09/2025 um 07:08 GMT+2 Uhr
Hammer-Aufsteiger Merlin Hummel (München) hat bei der Leichtathletik-WM die erste Hürde auf dem Weg zu einer ersehnten Medaille souverän gemeistert. Der deutsche Meister schaffte in der Qualifikation am Montagmorgen in Tokio gleich im ersten Versuch 78,54 m und zog damit souverän ins Finale am Dienstag (14:00 Uhr MESZ live bei Eurosport und discovery+) ein.
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Quelle: Eurosport
"Genau nach Plan, so wollten wir es haben, und so bin ich sehr dankbar, wie es gelaufen ist. Ich hatte heute Nacht einen super wilden Traum: Ich habe geträumt, dass ich zwei Stunden nicht geschlafen habe", sagte Hummel.
"Und dann dachte ich: Nein, ich muss jetzt sofort auf zum Wettkampf. Und genau da hat mein Wecker geklingelt, da dachte ich mir: Wenn man so in den Tag startet, wird es ein geiler Tag. Ein Traumstart quasi."
Hummel weiter: "Der Wurf war noch ausbaufähig. Ich habe beim Einwerfen gesehen, wie locker es gehen kann. Aber für einen ersten Wurf war das schon solide. Die ganz weiten Würfe machen wir dann morgen." Der 23-Jährige knackte in diesem Jahr als erster deutscher Hammerwerfer seit 18 Jahren die magische 80-Meter-Marke.
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Der Student steigerte sich in dieser Saison auch dank seiner selbst entwickelten KI-Trainings-App aber bereits auf 81,27 m und ist damit die Nummer sechs der Welt. Für die Titelkämpfe hat er sich viel vorgenommen. "Es bringt ja nichts, wenn ich nur bei irgendwelchen Dorfmeetings die 81 m raushaue, sondern die soll ja auch bei der WM fallen", hatte Hummel im Vorfeld gesagt.
- Die Leichtathletik-WM in Tokio von 13. bis 21. September – alle Wettkämpfe live und auf Abruf bei discovery+
Krause und Meyer im Hindernis-Finale
Auch über die 3000 m Hindernis stehen mit Gesa Felicitas Krause und Lea Meyer zwei deutsche Sportlerinnen im Finale (Mittwoch, 14:57 Uhr MESZ). Krause lief nach 9:16,76 Minuten auf Platz vier in ihrem Vorlauf und zog damit schon zum siebten Mal in ein WM-Finale ein, Meyer legte ebenfalls als Vorlauf-Vierte nach (9:13,18).
Ausgeschieden ist hingegen Krauses Trainingspartnerin Olivia Gürth nach Rang sechs in ihrem Vorlauf (9:15,28).
"Ich bin super happy. Die Aufgabe war es, unter die ersten Fünf zu laufen. Darum geht es erstmal", sagte Krause: "Wenn man sich die Zeiten anschaut, ist es natürlich schwierig, mich im Finale vorne zu sehen, aber mir ging es erstmal darum, ins Finale zu kommen. Ich bin bei jeder internationalen Meisterschaft bisher ins Finale gekommen, diesen Streak wollte ich hier nicht unterbrechen."
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(SID)
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