Zehnkampf-Olympiasieger Markus Rooth verpasst Leichtathletik-WM in Tokio - Operation nach Landung neben der Matte
Update 26/08/2025 um 16:39 GMT+2 Uhr
Bitterer Rückschlag für Zehkampf-Olympiasieger Markus Rooth: Der Norweger wird die Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokio (13.-21. September) verpassen. Wie der 23-Jährige am Montag auf Instagram mitteilte, habe er sich bei einem Trainingsunfall verletzt. Dabei sei er beim Stabhochsprung neben der Matte gelandet und habe sich dabei Verletzungen am Knie und am Ellbogen zugezogen.
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Quelle: Eurosport
"Mit schwerem Herzen muss ich bekannt geben, dass ich nicht an der Weltmeisterschaft in Tokio teilnehmen werde", schrieb Rooth bei Instagram und postete ein trauriges Emoji dahinter.
Wie schwer genau die Verletzungen nach dem Trainingsunfall sind, ließ der Norweger offen, teilte allerdings mit, dass er operiert werden müsse.
Dennoch machte Rooth seinen Fans Mut: "Ich freue mich darauf, so schnell wie möglich zurückzukommen."
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Rooth hatte vor etwas mehr als einem Jahr bei den Olympischen Spielen in Paris die Goldmedaille im Zehnkampf gewonnen. Silber ging damals an den Deutschen Leo Neugebauer. Der deutsche Rekordhalter gilt bei den Wettkämpfen in Tokio neben Rooths Landsmann Sander Skotheim als einer der Top-Favoriten auf den Titel.
Auf einer Pressekonferenz am Dienstag verkündete Rooth sein Aus für den Saisonhöhepunkt vor den Medien. "Ich mag von mir behaupten, dass ich meistens gut gelaunt bin. Aber so traurig wie in den letzten Tagen war ich nicht oft", sagte Rooth sichtlich bewegt.
Rooth gab an, am Sonntag bei einem Wettkampfsprung neben die Stabhochsprung-Matte gestürzt zu sein und sich an Knie und Ellbogen verletzt zu haben. Bereits in dieser Woche wird er sich einer Operation unterziehen. Trainer und Vater Espen Rooth sagte: "Man versucht Operationen zu vermeiden. Es ist leider notwendig, aber der richtige Schritt." Rooth wird etwa vier Monate mit dem regulären Training aussetzen.
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