Matthew Denny verpasst Diskus-Weltrekord in Ramona nur um zehn Zentimeter - Mika Sosna knackt 70-Meter-Marke und stellt persönlichen Rekord auf

Der Australier Matthew Denny hat beim Leichtathletikmeeting in Ramona im US-Bundesstaat Oklahoma den Weltrekord im Diskuswerfen nur um zehn Zentimeter verpasst. Der Olympiadritte von Paris warf die Scheibe auf 74,25 Meter. Vor fast exakt einem Jahr, am 14. April 2024, hatte der Litauer Mykolas Alekna an gleicher Stelle mit 74,35 Metern die aktuell bestehende Rekordmarke aufgestellt.

Matthew Denny bei Olympia in Paris

Fotocredit: Getty Images

Nicht weniger beeindruckend: Alle sechs Versuche Dennys gingen weiter als 71 Meter. Der 28-Jährige erzielte unter anderem noch 73,56 Meter und 73,46 Meter.
Auch für drei deutsche Teilnehmer war Ramona eine Reise wert: Mika Sosna überbot mit 70,05 Metern als Dritter hinter dem US-Amerikaner Sam Mattis (70,08 Meter) zum ersten Mal in seiner Karriere die magische 70-Meter-Marke.
Der 21-jährige Sosna gilt als eine der größten deutschen Zukunftshoffnungen in der Leichtathletik. 2022 gewann er die Silbermedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften.
Zudem knackten in Oklahoma auch Henrik Janssen mit 68,82 Metern und der Olympiasechste Clemens Prüfer mit 68,52 Metern die Norm für die Weltmeisterschaften im September in Tokio.
Ramona gilt aufgrund seiner günstigen Windbedingungen als gern gesehenes Reiseziel der Diskuswerfer. Am Sonntag findet dort ein weiterer Wettkampf statt, dann auch mit Weltrekordler Alekna und bei den Frauen mit Olympiasiegerin Valerie Allman aus den USA.
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Quelle: Eurosport


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