Olympia 2024 - Keine Speere, kein Problem für Julian Weber: "Habe mich schon mit Fußball-Eckfahnen eingeworfen"

Bei den Olympischen Spielen gilt Speerwerfer Julian Weber als große Medaillenhoffnung der deutschen Leichtathleten. Mit einem Wurf auf 87,76 Meter hatte sich der 29-Jährige am Dienstag für das Finale souverän qualifiziert, nur Tokio-Olympiasieger Neeraj Chopra und Ex-Weltmeister Anderson Peters waren besser. In Paris zeigt sich Weber ausgesprochen locker - obwohl ihm seine eigenen Speere fehlen.

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Quelle: Eurosport

Sein vertrautes Material nämlich lässt an der Seine auf sich warten. "Mein Trainer meinte, dass die Speere eigentlich im Flugzeug drin waren", berichtete Weber nach seiner souveränen Qualifikation, bislang allerdings herrsche bei ihm weiter Mangelware.
Wirklich schlimm sei dies aber nicht, er könne "mit allen Speeren werfen", sagte der Europameister von 2022 und zeigte sich zum Scherzen aufgelegt. "Ich habe mich auch schon mit Fußball-Eckfahnen eingeworfen, weil keine Speere da waren. Das hat auch sehr gut funktioniert", erzählte Weber mit einem Lächeln auf den Lippen - und sorgte für allgemeine Erheiterung um ihn herum.
Generell gebe es immer einen Weg, manchmal leihe "man sich auch was von den anderen". Seine eigenen Speere nutze er primär im Training, zu Wettkämpfen reise er oft ohne an.
Auch deshalb schaut Weber selbstbewusst auf den olympischen Medaillenkampf am Donnerstagabend - trotz seines fehlenden Materials.

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Quelle: Eurosport


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