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Olympia 2024: Roje Stona gewinnt sensationell Gold im Diskus - El Bakkali erneut mit Gold über die 3000 m Hindernis
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Update 07/08/2024 um 22:58 GMT+2 Uhr
Der Jamaikaner Roje Stona hat bei den Olympischen Spielen in Paris sensationell Olympia-Gold im Diskuswerfen gewonnen.Der 25-Jährige steigerte seine Bestleistung auf genau 70 m. Auch Soufiane El Bakkali hat seine Dominanz über 3000 m Hindernis untermauert und erneut olympisches Gold gewonnen. Der Marokkaner triumphierte am Mittwoch im Stadion Stade de France in 8:06,05 Minuten.
Gold mit Olympiarekord: Jamaikaner sorgt im Diskus für Überraschung
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Silber ging an Weltrekordler Mykolas Alekna, der 20 Jahre nach seinem Vater Virgilijus eigentlich Diskus-Gold zurück in die Familie holen wollte - doch dafür fehlten dem Litauer am Ende drei Zentimeter. Bronze ging in einem hochklassigen Wettkampf an den Australier Matthew Denny (69,31).
Deutschlands Diskus-Hoffnung Clemens Prüfer (Magdeburg) schaffte das erhoffte Top-Ergebnis. Mit 67,41 m landete der 26-Jährige wie bei der EM in Rom auf Platz sechs. Mika Sosna (Hamburg) und Henrik Janssen (Magdeburg) waren in der Qualifikation ausgeschieden.
Die bisher letzten Olympia-Medaillen im Diskuswurf gewannen vor acht Jahren Christoph Harting und Daniel Jasinski, Harting holte damals in Rio Gold, Bronze ging an Jasinski.
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Diskus-Finale: Weisshaidinger verpasst Medaille
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Die Show gehörte diesmal Stona, der gleich bei seinem Olympia-Debüt nach Platz 19 bei der WM im Vorjahr nun völlig überraschend Gold holte. Dabei wäre der 25-Jährige in Paris fast gar nicht angetreten, denn eigentlich wollte er es als Football-Profi in die NFL schaffen. Im Mai nahm er an einem Rookie-Camp der Green Bay Packers teil - fiel da aber durch. Nun der ganze große Triumph bei Olympia.
Jamaika, die Insel der Supersprinter, entwickelt sich offenbar immer mehr auch zu einem Werferland. Im Kugelstoßen hatte bereits Stonas Landsmann Rajindra Campbell Bronze geholt. Bisher waren alle Diskus-Olympiasieger aus Europa oder den USA gekommen.
El Bakkali holt erneut Gold über 3000 m Hindernis
Er wiederholte damit als erster Hindernisläufer seit 88 Jahren einen Olympiasieg bei den darauffolgenden Sommerspielen.
Das Kunststück war zuletzt dem Finnen Volmari Iso-Hollo in den Jahren 1932 und 1936 gelungen. Für El Bakkali ist es das vierte große Gold in Serie. Neben seinem Olympiasieg vor drei Jahren in Tokio holte er auch die WM-Titel 2022 in Eugene und 2023 in Budapest.
Silber ging in Paris an Kenneth Rooks (USA/8:06,41), Bronze gewann Abraham Kibiwot (Kenia/8:06,47). In einem lange taktischen Rennen zündete der 28-jährige El Bakkali auf der Schlussrunde den Turbo und profitierte auch von einem schlimmen Sturz. Auf der Gegengerade blieb der Weltjahresbeste und Weltrekordler Lamecha Girma aus Äthiopien am drittletzten Hindernis hängen und musste wenig später auf einer Bahre von der Bahn getragen werden.
Der EM-Dritte Karl Bebendorf (Dresden), Frederik Ruppert (Tübingen) und Velten Schneider (Sindelfingen) waren im Vorlauf ausgeschieden.
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(SID)
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