Olympia 2024: Shelly Ann Fraser-Pryce fehlt am Start zum Halbfinale über 100 Meter - widersprüchliche Berichte
Publiziert 05/08/2024 um 07:14 GMT+2 Uhr
Verblüffende Szenen vor dem Halbfinale über 100 Meter der Frauen bei den Olympischen Spielen in Paris: Im zweiten Halbfinale blieb die Bahn von Mitfavoritin Shelly Ann Fraser-Pryce frei. Ein bei "X" veröffentlichtes Video zeigte, wie sich Fraser-Pryce beschwerte, nicht ins Stadion gelassen worden zu sein. Aus jamaikanischen Kreisen war dagegen von einer Verletzung der 37-Jährigen zu hören.
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Quelle: Eurosport
Medien berichteten, dass die dreimalige Olympiasiegerin nicht den Teambus zum Stadion genommen habe. Daraufhin sei ihr angeblich der Zutritt verweigert worden, weil sich die Regeln geändert hätten.
Laut anderer Berichte habe sie Zutritt erhalten, sei aber zu spät zum Aufwärmen gekommen.
Ein bei "X" kursierendes Video zeigt, wie der Sprintstar sich bei einer Person im Bus über die mutmaßliche Regeländerung beschwert.
"Sie haben die Regeln geändert. Wir sind schon einmal durch dieses Tor gekommen, aber jetzt sagen sie, dass Athleten, die das Stadion verlassen haben, dieses Tor nicht mehr benutzen dürfen", sagte Fraser-Pryce im Video.
Fraser-Pryce angeblich verletzt
Dem gegenüber stehen Aussagen des jamaikanischen Cheftrainers Ludlow Watts, dass Fraser-Pryce angeschlagen sei. "Wir haben die Information bekommen, dass sie verletzt ist", wird Ludlow im "Jamaican Observer" zitiert.
"Das war eine Überraschung und Enttäuschung, denn die ganze Welt würde Shelly gerne bei den Olympischen Spielen sehen, weil sie immer hervorragende Leistungen erbracht hat, eine stolze Athletin ist und die ganze Welt sie als stolze Athletin anerkennt", fügte Watts hinzu.
Und weiter: "Abgesehen davon, dass ich Jamaikaner bin, bin ich sicher, dass Menschen, die Leichtathletik lieben, weltweit sehr enttäuscht waren."
Sprint-Star meldet sich zu Wort
In der Nacht auf Sonntag meldete sich Fraser-Pryce auf Instagram selbst zu Wort - allerdings ohne konkret zu werden. "Es fällt mir schwer, die Tiefe meiner Enttäuschung in Worte zu fassen", schrieb die Jamaikanerin.
"Ich weiß, dass meine Unterstützer diese Enttäuschung teilen und mit mir tragen. Ich bin wirklich gesegnet, dass ich seit meinem olympischen Debüt im Jahr 2008 die unerschütterliche Unterstützung meiner Fans hatte", so Fraser-Pryce weiter.
Gründe für ihre Abwesenheit nannte die 37-Jährige nicht.
"Die Unterstützung meiner Fans, meines Landes und der größeren Gemeinschaft hat sich in großer Dankbarkeit verankert, die mich während meiner gesamten Karriere getragen hat. Bei jedem Schritt und jedem Sieg seid ihr alle für mich da gewesen. Mein Glaube hat mein Vertrauen in meinen Weg immer bestärkt. Danke, dass ihr heute und jeden Tag bei mir seid. "
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Quelle: Eurosport
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